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Stuttgart-Retter Huub Stevens „Ich bin kein Feierbiest“

Huub Stevens hat den VfB Stuttgart doch noch vor dem Sturz in die zweite Liga bewahrt. Doch das Spiel gegen Paderborn war wohl sei letztes für die Schwaben. Nun kann er aber erst einmal den Klassenerhalt feiern.
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Nach der Rettung ist seine Zeit in Stuttgart wohl vorbei. Quelle: Reuters
Huub Stevens

Nach der Rettung ist seine Zeit in Stuttgart wohl vorbei.

(Foto: Reuters)

Paderborn In der Pressekonferenz nach der Rettung gegen den SC Paderborn zeigte sich VfB Trainer Huub Stevens von seiner lockeren Seite und genoss den Erfolg.

Der VfB Stuttgart hat am 34. und letzten Spieltag der Bundesliga den Klassverbleib mit einem 2:1 beim SC Paderborn geschafft. Erleichtert und glücklich?

Kompliment an den SC Paderborn, wie er Fußball gespielt hat und schade, dass er abgestiegen ist. Wir sind aber glücklich, dass es uns nicht getroffen hat. Wenn man so schnell mit 0:1 in Rückstand gerät, könnte man denken, nervös zu werden, doch wir haben die Ruhe bewahrt und verdient gewonnen.

Sie haben die Stuttgarter zum zweiten Mal vor dem Abstieg in die 2. Liga bewahrt. Wie geht es mit Ihnen weiter, bleiben Sie Trainer?

Ich weiß es schon sehr lange, aber ich werde das Wissen nicht preisgeben. Wenn ich ein paar Tage auf Mallorca bin, kann ich meine Geschichte erzählen. Vielleicht muss ich auch schnell wieder zurückkommen, um das Training vorzubereiten.

Werden Sie denn nun ordentlich feiern, sind Sie ein Feierbiest?

Nein, ich bin kein Feierbiest und ich bin kein Louis van Gaal, nur ein ganz normaler Huub.

Was war die schwierigste Phase Ihrer Rettungsmission?

Es war die ganze Zeit eine schwierige Phase. Letzte Saison reichten 32 Punkte. Ich habe vorher gesagt, diese Saison wird es schwieriger und 32 Punkte werden nicht reichen. Es hat aber auch Spaß gemacht, mit der Mannschaft zu arbeiten. Und es macht immer noch Spaß. Die Mannschaft lebt und hat in den ganzen acht Monaten gelebt. Diese Zeit war nicht einfach, aber es hat Spaß gemacht.

Was für eine Bedeutung hat diese Rettung für Sie?

Ich habe andere Erfolge erlebt, doch es ist auch ein schöner Erfolg, wenn man einem Verein zweimal helfen kann. Es ist nicht so einfach, Ruhe zu bewahren, wenn man da unten steht. Wir haben uns auf uns selbst fokussiert und nicht auf andere konzentriert. Dann kommt so etwas heraus - auch mit einem Quäntchen Glück.

Alexander Zorniger wird schon lange als neuer Stuttgarter Trainer gehandelt. Vermissen Sie die Wertschätzung des Vereins? Eigentlich müsste er Ihnen ein Denkmal bauen!

Ist das so? Das ist spekuliert. Ein Denkmal brauche ich nicht. Das ist nicht nötig.

Die Bilder des letzten Spieltags
SC Paderborn - VfB Stuttgart
1 von 14

Da durften die Ostwestfalen noch hoffen: Paderborn ging früh in Führung durch Vucinovic, das hätte dem Verein zur Relegation gereicht.

(Foto: AFP)
Stuttgart kommt zurück
2 von 14

Der VfB kann jedoch noch vor der Pause durch Daniel Didavi ausgleichen. Stuttgart hat danach sogar Chancen auf die Führung, vergibt jedoch die Möglichkeiten.

(Foto: Reuters)
SC Paderborn - VfB Stuttgart
3 von 14

Nach dem Siegtreffer durch Ginczek darf der VfB doch noch jubeln, die Schwaben spielen auch in der kommenden Saison in der Bundesliga.

(Foto: dpa)
Hannover 96 - SC Freiburg
4 von 14

Schon nach drei Minuten ging Hannover durch Kiyotake in Führung und wäre damit sicher gerettet.

(Foto: dpa)
Hannover 96 - SC Freiburg
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Hannovers Hiroshi Kiyotake (oben) bejubelt seinen Treffer zum 1:0 gegen SC Freiburg mit Lars Stindl (r).

(Foto: dpa)
Freiburg
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Der SC Freiburg stürzt dagegen auf Platz 17 ab und muss in die zweite Liga.

(Foto: ap)
Hamburger SV - FC Schalke 04
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Der HSV musste früh auf Lasogga verzichten, der auf seine Schulter fiel. Für ihn kam Rudnevs ins Spiel.

(Foto: dpa)
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  • dpa
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