Test gegen Polen Dortmunder Duo ärgert DFB-Elf

Noch am Freitag feierte das Team von Joachim Löw in der EM-Qualifikation gegen Österreich ein Schützenfest. Im Test bei EM-Gastgeber Polen tat sich die DFB-Elf deutlich schwerer - auch wegen der neuformierten Abwehr.
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Wie sich die DFB-Elf in Danzig präsentierte
Polen - DeutschlandMario Götze
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Am Freitag feierte die Elf von Bundestrainer Joachim Löw noch ein rauschendes Fußballfest in der EM-Qualifikation gegen Österreich. Bei der Stippvisite beim EM-Gastgeber Polen in Danzig tat sich das Team wesentlich schwerer - trat allerdings im Vergleich zum 6:2 gegen die Alpenrepublik mit einer stark veränderten Anfangself an.

Polen - DeutschlandPolizei Polen - Deeutschland
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Das Spiel wurde unter großen Sicherheitsvorkehrungen ausgetragen. Seit Jahren hat Polen mit einem gravierenden Hooligan-Problem zu kämpfen. Eine starke Polizeipräsenz sollte eventuelle Randalierer abschrecken.

Poland vs GermanyPolnische Fans
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Im Endeffekt blieb jedoch alles friedlich. Sehr zur Freude dieser Fans der polnischen Mannschaft, die dem Aufeinandertreffen gegen den Nachbarn entgegenfiebern.

Polen - DeutschlandJoachim Löw und Hansi Flick
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Das deutsche Trainergespann baute die DFB-Elf auf insgesamt sieben Positionen um. Die Veränderungen trafen vor allem die Abwehr, wie sich im Spielverlauf auch zeigen sollte.

Polen - DeutschlandMario Götze
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Das Dortmunder Juwel Mario Götze begann für Mesut Özil. Wer jedoch eine ähnliche Galavorstellung wie gegen Brasilien von dem Top-Talent erwartete, wurde enttäuscht.

Poland vs GermanyMiroslav Klose
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Gleich zu Beginn erarbeiteten sich die DFB-Stürmer ein Übergewicht und kamen zu einigen Chancen. Vor allem Miroslav Klose tauchte mehrfach gefährlich vor dem polnischen Tor auf, doch Polens Keeper Wojciech Szczesny parierte mehrfach glänzend.

Polen - DeutschlandTim Wiese
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Der erste Treffer gelang jedoch den Gastgebern. Tim Wiese konnte gegen den Kölner Slawomir Peszko nicht entscheidend klären, Robert Lewandowski war zur Stelle und verwertete den Abpraller zur polnischen Führung.

DanzigDas Schaulaufen für die EURO 2012 endete mit Ernüchterung: Vier Tage nach der vorzeitigen Qualifikation für die Endrunde im kommenden Jahr mit der 6:2-Gala gegen Österreich musste sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gegen den EM-Gastgeber Polen mit einem 2:2 (0:0) zufrieden geben. Toni Kroos mit seinem ersten Länderspieltor (68.) per Foulelfmeter und Cacau (90.+4) verhinderten im 17. Duell mit dem Nachbarn die erste Niederlage. Die Polen betrieben mit einer starken Vorstellung gegen den Titelaspiranten Werbung für das Turnier im eigenen Land.

Bundestrainer Joachim Löw, der die Anfangsformation im Vergleich zur Begegnung am vergangenen Freitag in Gelsenkirchen auf sieben Positionen verändert hatte, blieb nicht nur wegen der Gegentoren durch die Dortmunder Robert Lewandowski (68.) und Jakub Blaszczykowski (90.+1, Foulelfmeter) die Erkenntnis, dass der zweite EM-Anzug noch an einigen Stellen erheblich zwickt.

„Ich bin dankbar, dass wir solche Spiele machen können. Und dankbar, dass uns noch das Tor in der Schlussminute gelungen ist. Und ich bin dankbar, dass wir nicht jedes Spiel gewinnen. Dass manche Dinge nicht so funktionieren, liegt auch in meiner Verantwortung - wenn man so viele Wechsel vornimmt. In einem Testspiel muss auch nicht alles funktionieren, aber es bringt viele Erkenntnisse für die Trainer“, resümierte DFB-Coach Löw.

„Es war ein ganz besonderes Spiel. Wir hatten schon in der ersten Halbzeit einige gute Möglichkeiten. Wenn wir die Tore machen, sieht es hier anders aus. Aber man muss den Polen ein Kompliment machen, sie haben toll gekämpft“, meinte der in Polen geborene Lukas Podolski.

Die 40.000 Zuschauer in der neuen EM-Arena in Danzig erlebten einen temporeichen und vielversprechenden Auftakt mit der ersten großen Chance für die deutsche Mannschaft nach nur fünf Minuten, als der gebürtige Pole Miroslav Klose Torhüter Wojciech Szczesny mit einem Flachschuss zu einer Fußabwehr zwang. Wenig später prüfte Kapitän Philipp Lahm den Keeper des FC Arsenal mit einem effetvollen Distanzschuss.

Es dauerte etwa zehn Minuten, ehe auch die Gastgeber mit den beiden deutschen Meistern Blaszczykowski und Lewandowski von Borussia Dortmund ihren Rhythmus fanden. In der 11. Minute wäre der Schuss für die DFB-Elf beinahe nach hinten losgegangen. Der Kölner Bundesliga-Profi Slawomir Peszko nutzte einen Stellungsfehler von Per Mertesacker, doch dessen ehemaliger Bremer Teamkollege Tim Wiese im Tor parierte in seinem fünften Länderspiel souverän.

Glowacki der Pechvogel
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