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Trennung nach der WM Serbien und Montenegro letztmals gemeinsam

Serbien und Montenegro werden trotz des Unabhängigkeitsvotums bei der WM eine gemeinsame Mannschaft stellen. Danach will sich Montenegro um eine eigene Mitgliedschaft in der Fifa bewerben.

Die Weltmeisterschaft (9. Juni bis 9. Juli) in Deutschland wird die Abschiedsvorstellung der Nationalmannschaft von Serbien und Montenegro. Das bestätigte der Präsident des serbisch-montenegrinischen Fußball-Verbandes Tomislav Karadzic am Montag im Trainingslager des WM-Kaders im nordserbischen Palic.

"Die Mannschaft befindet sich nach diesem Schicksalsschlag in einer merkwürdigen Situation. Alle Spieler haben sich am Sonntag unter einer gemeinsamen Flagge zur WM-Vorbereitung getroffen und sind am Montag ohne einen Staat aufgewacht", beschrieb Karadzic die Situation nach dem Unabhängigkeitsvotum der Montenegriner: "Trotzdem wird das Ergebnis in Montenegro unsere Vorbereitungen nicht beeinträchtigen."

Ab September getrennte Teams

Serbiens Fußball-Chef Zvezdan Terzic stellte unterdessen klar, das sein Verband auf der internationalen Bühne die Rechtsnachfolge der vor der Auflösung stehenden Konföderation mit Montenegro antreten werde. "Unsere Mannschaft wird erstmals im September unter dem Namen Serbien in der EM-Qualifikation spielen." Die gemeinsame Meisterschaft heißt Terzics Angaben zufolge serbische Super League. Montenegros Fußball-Chef und Ex-Superstar Dejan Savicevic bestätigte, dass sein Verband sich erst noch um die Mitgliedschaft im Weltverband Fifa und in der europäischen Dachorganisation Uefa bewerben wird.

Die Mannschaft des Staatenbundes von Serbien und Montenegro, der nach den Bürgerkriegen auf dem Balkan in den 90er Jahren aus dem ehemaligen Jugoslawien hervorgegangen war, trifft bei der WM-Endrunde in Deutschland in der Vorrunden-Gruppe C auf den zweimaligen Titelgewinner Argentinien, Ex-Europameister Niederlande und Neuling Elfenbeinküste.

© SID

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