Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

TV-Rechte in der Bundesliga DFL plant Montagsspiele und kürzere Sportschau

Seite 2 von 2:
Stirbt die ARD-Sportschau?

Auf die TV-Zuschauer könnten einige Neuerungen zukommen, wenn die Rechte im April 2016 vergeben werden. Statt bisher sechs sollen künftig acht Live-Pakete angeboten werden. Viel interessanter für die breite Masse der Fans ist jedoch, dass es für die zeitversetzte Highlight-Berichterstattung im Free-TV zwei Szenarien gibt.

In einem davon sind einige Beschränkungen vorgesehen, die auch die ARD-Sportschau betreffen könnten. Demnach gibt es im Szenario „Free Kompakt” die Überlegung, den Zeitraum der Berichterstattung auf 45 Minuten zu halbieren - und zwar von 19.15 Uhr bis 20.00 Uhr. Bisher beginnt die ARD gegen 18.30 Uhr mit der Bundesliga.

Das Recht zur Live-Übertragung im allgemein verfügbaren Fernsehen soll weiterhin für das Saisoneröffnungsspiel und das Rückrundeneröffnungsspiel in der Bundesliga sowie die Relegationsspiele und den Supercup gelten.

Wie die TV- und sonstigen Medienrechte vergeben werden könnten, ist noch offen. Im laufenden Vierjahreszyklus hat die Bundesliga durchschnittlich 628 Millionen Euro pro Saison erlöst. Einige Bundesligamanager haben als Ziel bereits eine Milliarde Euro pro Saison ausgegeben. Doch auch dies wäre vergleichsweise wenig im Vergleich zur englischen Premier League.

Künftig könnte es weiter die Möglichkeit geben, dass ein Unternehmen die kompletten Rechte erwirbt. Seit 2013 ist der Bezahlsender Sky im Besitz aller Live-Pakete. Das Topspiel am Samstagabend (18.30 Uhr) soll ab der Spielzeit 2017/18 an 29 Spieltagen ausgetragen werden. Bislang variierte die Anzahl zwischen 23 und 32. Die Vereine sollen statt bislang sechsmal in Zukunft maximal achtmal beteiligt sein dürfen.

Die offiziellen Unterlagen für die Ausschreibung sollen im Januar 2016 an interessierte Bieter verschickt werden. Die Rechtevergabe erfolgt im April des kommenden Jahres. „Gemäß der gängigen Praxis führt das Bundeskartellamt, wie uns bekannt, derzeit eine Marktbefragung durch. Im Anschluss an diese Prüfung werden wir in enger Abstimmung mit dem Bundeskartellamt das finale Ausschreibungsmodell erstellen”, teilte die DFL am Freitag auf dpa-Anfrage mit.

 

Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: TV-Rechte in der Bundesliga - DFL plant Montagsspiele und kürzere Sportschau

0 Kommentare zu "TV-Rechte in der Bundesliga: DFL plant Montagsspiele und kürzere Sportschau"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote