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US-Urteil im FIFA-Prozess Acht Monate Haft für Ex-Funktionär Trujillo

Es ist das erste US-Urteil im Fifa-Korruptions-Skandal: Hector Trujillo hatte sich schuldig bekannt, gut 200.000 Dollar Schmiergeld eingestrichen zu haben. Ein New Yorker Gericht verurteilte ihn nun zu acht Monaten Haft.
Update: 26.10.2017 - 04:38 Uhr Kommentieren
Der ehemalige Generalsekretär des Fußballverbandes von Guatemala hat zwischen 2009 und 2016 knapp 200.000 Dollar Schmiergeld eingestrichen. Quelle: AP
Hector Trujillo

Der ehemalige Generalsekretär des Fußballverbandes von Guatemala hat zwischen 2009 und 2016 knapp 200.000 Dollar Schmiergeld eingestrichen.

(Foto: AP)

New YorkDer ehemalige Generalsekretär des Fußballverbandes von Guatemala ist am Mittwoch wegen Korruption von einem Gericht in New York zu einer Haftstrafe von acht Monaten verurteilt worden. Der Ex-Richter Hector Trujillo hatte sich schuldig bekannt, zwischen 2009 und 2016 knapp 200.000 Dollar Schmiergeld von einem Unternehmen eingestrichen zu haben, um dafür Sportvermarktungsverträge anzubahnen.

Es ist das erste Urteil, das auf amerikanische Ermittlungen zur Korruption beim Weltfußballverband Fifa zurückgeht. Mehr als 40 Personen und Vermarktungsagenturen gerieten seit 2015 ins Visier der Ermittler. Meist ging es um Taten im Zusammenhang mit der Organisation regionaler Turniere und mit WM-Qualifikationsspielen. Auch die Behörden in der Schweiz, wo die Fifa ihren Hauptsitz hat, ermitteln.

Währenddessen haben Schweizer Ermittler den Präsidenten des französischen Fußball-Erstligisten Paris Saint-Germain (PSG), Nasser al-Khelaifi, mehrere Stunden befragt. „Der Beschuldigte hat auf die Fragen der Bundesanwaltschaft geantwortet und sich kooperativ gezeigt“, so die Ermittler. Die erste Einvernahme sei abgeschlossen. „Das Strafverfahren wird weitergeführt. Es gilt die Unschuldsvermutung“, teilte die Bundesstaatsanwaltschaft mit.

Al-Khelaifi zeigte sich zuversichtlich. „Ich habe nichts zu verbergen“, sagte er vor Journalisten. „Ich bin ruhig gekommen und fahre sehr ruhig wieder.“ Er habe selbst darum gebeten, in die Schweiz zu kommen, um seine Erklärungen abzugeben, so al-Khelaifi. Und er stehe der Bundesanwaltschaft zur Verfügung, wenn sie ihn erneut sehen wolle.

Die Justiz ermittelt auch hier wegen des Verdachts auf Bestechung. Dabei geht es darum, ob der für zehn Jahre gesperrte Ex-Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke im Zusammenhang mit der Vergabe von Medienrechten für die Weltmeisterschaften von 2026 und 2030 „nicht gebührende Vorteile“ vom PSG-Chef angenommen hat. Al-Khelaifi ist Geschäftsführer der Sportrechtefirma BeIN Media Group. Er und das Unternehmen weisen alle Anschuldigungen zurück.

  • dpa
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