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Vor dem Finale Chelsea trainiert Elfmeterschießen

Vor dem Champions-League-Finale zeigt sich der FC Chelsea selbstbewusst. Seine Mannschaft sei dem FC Bayern ebenbürtig, glaubt Trainer di Matteo. Mit seinem Team simulierte er ein Elfmeterschießen.
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Didier Drogba (l) and Juan Mata beim Training von Chelsea. Quelle: dpa

Didier Drogba (l) and Juan Mata beim Training von Chelsea.

(Foto: dpa)

London Der FC Chelsea trainiert für das Champions-League-Finale beim FC Bayern schon fleißig Elfmeter. Die Blues seien bestens vorbereitet auf ein mögliches Elfmeterschießen am Samstag, erklärte Chelseas Interimscoach Roberto di Matteo beim Medientag des englischen Fußball-Erstligisten am Dienstag in Cobham bei London.

Das Team habe versucht, ein Elfmeterschießen zu simulieren, aber „bei Trainingselfmetern hat man nie denselben Druck, als wenn man in so einem Finale steht“, meinte der Italo-Schweizer, der vor allem vor Bayerns Keeper Manuel Neuer großen Respekt hat: „Er ist ein fantastischer Torwart. Um das zu sehen, brauchte ich nicht erst das Elfmeterschießen im Halbfinale gegen Real Madrid.“

Das Heimfinale für den deutschen Rekordmeister sieht di Matteo nicht unbedingt als entscheidenden Vorteil. „Der eigene Platz kann ein Vorteil sein, aber die Kehrseite der Medaille ist, dass es Extra-Druck bedeuten kann“, sagte der 41-Jährige. Sein Team sei absolut ebenbürtig. „Es kommt auf die Tagesform an. Es steht 50:50.“ Zuversichtlich stimmt ihn zudem, dass die angeschlagenen Innenverteidiger David Luiz und Gary Cahill am Dienstag schon wieder ins Mannschaftstraining einsteigen konnten.

Di Matteo hat generell eine hohe Meinung von der Bundesliga. „Die Bundesliga hat Boden gutgemacht auf die Premier League. Beides sind aufregende Ligen. Und der deutsche Fußball insgesamt ist auf seinem Top-Level - auch mit Joachim Löws Nationalteam“, sagte der auch Deutsch sprechende Coach der Blues. „Ich mag die Deutschen. Ich bin ja in der Schweiz aufgewachsen, Kultur und Mentalität sind ähnlich.“

  • dpa
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