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Vor dem Saisonstart Die Bayern sind schon Transfer-Meister

Die Bayern haben den ersten Titel der Saison schon sicher. Mit über 40 Millionen Euro investierte der Rekordmeister so viel in Transfers wie kein anderer Bundesligaclub. Die meisten anderen Clubs müssen sparen.
Die teuersten Bundesliga-Einkäufe der Saison
VfB verpflichtet Dänen KvistWilliam Kvist
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10. William Kvist

3,5 Millionen Euro waren dem VfB Stuttgart die Dienste des dänischen Abräumers wert, der FC Kopenhagen freut sich über die Einnahmen. Letztes Jahr sorgte Kvist, der sich selbst als "das Gegenteil von Lionel Messi" beschreibt, mit den Dänen noch in der Champions League für Furore.

(Foto: dpa/picture alliance)
"Kind des Ruhrgebiets" Ilkay Guendogan
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9. Ilkay Gündogan

Nuri Sahin ist weg, Gündogan ist da. Der eine Deutsch-Türke, für 4 Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg verpflichtet, soll den anderen, zu Real Madrid abgewanderten, Deutsch-Türken Sahin ersetzen.

(Foto: dapd)
Testspiel: Anschi Machachkala - FC Schalke 04
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8. Christian Fuchs

Schon seit Jahren quält sich Schalke 04 auf der Linksverteidigerposition mit Notlösungen wie beispielsweise Hans Sarpei. Jetzt hat Manager Horst Heldt 4,5 Millionen Euro in die Hand genommen und den Österreicher Fuchs vom Ligakonkurrenten Mainz 05 verpflichtet.

(Foto: dapd)
Werder Bremen stellt Neuzugang Mehmet Ekici vor
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7. Mehmet Ekici

Andreas Herzog, Johann Micoud, Diego, Mesut Özil - die Ahnengalerie der Werder-Regisseure ist hochkarätig besetzt. Nach Wunsch von Bremens Trainer Thomas Schaaf und Geschäftsführer Klaus Allofs soll dort bald auch Ekici hängen. 5 Millionen Euro an den FC Bayern München war den Verantwortlichen der Coup wert.

(Foto: dapd)
1. FSV Mainz 05 - Borussia Dortmund
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6. Ivan Perisic

Trotz der zu erwartenden Champions-League-Millionen hat Borussia Dortmund vergleichsweise wenig Geld in die Hand genommen. Einzige Ausnahme sind die 5,5 Millionen Euro, die für den Kroaten Perisic fällig wurden - der FC Brügge freute sich.

(Foto: dpa)
Trainingslager FC Bayern Muenchen
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5. Rafinha

Endlich einen vernünftigen Linksverteidiger wollten die Bayern - und bekamen doch wieder nur einen Mann für rechts. Der Brasilianer, früher auch für Schalke tätig, kostete 5,5 Millionen Euro Ablöse an CFC Genua - und den flexiblen Kapitän Philipp Lahm einen Seitenwechsel.

(Foto: dapd)
Bayer Leverkusen Trainingslager
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4. André Schürrle

8 Millionen Euro für einen Nachwuchsmann? Die Bundesliga staunte vor gut einem Jahr über die Freigiebigkeit der Leverkusener Verantwortlichen. Inzwischen ist Schürrle Nationalspieler und hat seinen Marktwert mit 15 Saisontreffern sogar noch gesteigert.

(Foto: dpa)

München, Köln Zur Meisterparty vor einem Jahr fuhr Louis van Gaal in einem durchaus prachtvollen, weil golden lackierten Audi A8 vor. Bescheidenheit, so mag sich mancher Betrachter der Szenerie wohl gedacht haben, schien dem Ex-Coach von Bayern München offenbar ziemlich fremd zu sein. Ehe der inzwischen von den Bayern entlassene Coach seine Vorgesetzten in diesem Punkt doch noch einmal überraschte. "Letztes Jahr wollte der Trainer partout keine neuen Spieler", verrät Klubpräsident Uli Hoeneß dem Handelsblatt. "Dabei hatten wir ihm mehrere Nationalspieler auf dem Silbertablett serviert."

Unter dem neuen Trainer Jupp Heynckes läuft das Wechselspiel nun wieder. "Dieses Jahr ist, was die Transferstrategie angeht, eher ein normales Jahr", sagt Hoeneß. Über 40 Millionen Euro hat der Branchenführer Bayern München bislang für neue Spieler ausgegeben, die Hälfte davon für Nationaltorwart Manuel Neuer.

Während die Münchener tief in die Tasche greifen, hält sich die Konkurrenz zurück. Gerade einmal gut fünf Millionen Euro gaben die 17 anderen Erstligavereine bislang im Schnitt für Verstärkungen aus. Der Sparkurs ist oft ein Muss: "Viele Klubs haben einen Punkt erreicht, an dem sie schlichtweg zur wirtschaftlichen Konsolidierung gezwungen sind, um nicht in existenzbedrohende Schwierigkeiten zu geraten", sagt Karlheinz Küting, Direktor des Centrums für Bilanzierung und Prüfung an der Universität des Saarlands.

Zwar ist die Bundesliga insgesamt im internationalen Vergleich laut Küting wirtschaftlich gut aufgestellt. Doch mit "enormen Personalaufwendungen und Transferzahlungen sowie wenig realistischen Finanzplanungen" hätten sich einige deutsche Vereine in eine schwierige Lage manövriert. "Bei mehreren Klubs ist eine bilanzielle Überschuldung eingetreten", sagt Küting.

Das Eigenkapital sei aufgezehrt und durch weitere Verluste ins Negative gedreht. Mitte vergangenen Jahres sei das - soweit ersichtlich - bei den aktuellen Erstligisten Nürnberg, Kaiserslautern, Berlin, Köln, Hannover und Hamburg der Fall gewesen. Auch bei Schalke 04 sei von einer bilanziellen Überschuldung auszugehen.

Aufsichtsräte intervenieren
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