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Wachstum im Gaming-Markt Warum Schalke in E-Sports investiert – und Dortmund nicht

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Die Bundesliga hinkt hinterher

Die E-Sport-Ligen, etwa der deutsche Weltmarktführer ESL, professionalisieren sich, Unternehmen entdecken ihre Sponsoring-Etats für die virtuellen Spektakel und Start-ups aller Fasson versuchen, den Trend zu monetarisieren. Dazu gehören auch Unternehmen, die große Erfahrung damit haben, Live-Publikum zu begeistern und eigene Inhalte zu Medienreichweite und damit zu Geld zu machen: Fußballklubs.

Weltweit haben Teams entdeckt, dass im E-Sports Potenziale vorhanden sind, die eigene Marke und Bekanntheit zu stärken. Aber auch, um das eigene Portfolio in puncto Digitalisierung entscheidend zu erweitern. Nur: den größten Klubs ist das Thema überwiegend noch fremd. Die Welt des E-Sports wird, beim Blick auf die Fußballklubs, nicht von Real Madrid, dem FC Barcelona oder Bayern München beherrscht.

Im Gegenteil, die spanische Primera División, oder „La Liga“, wie der von einem Großsponsor vermarktete Name derzeit lautet, entdeckt gerade erst die Möglichkeiten, die der neue Markt bietet. Daniel Vicente, bei der Liga für die Weiterentwicklung in den Bereichen Gaming und Mobile zuständig, konnte in Köln nur die bisherige Strategie für das Wachstum im Spielemarkt erläutern, nicht die künftige für E-Sports.

Die Baustellen der Bundesligisten
FC Bayern München
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Die Vorbereitung verlief holprig, was auch der Marketingreise nach Asien geschuldet war. Nach schwachen Testspielen waren die Bayern aber im Supercup und DFB-Pokal wieder obenauf. In Topform ist der Titelfavorit noch nicht, einige Stars fehlen noch.

(Foto: dpa)
RB Leipzig
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Das größte Problem dürfte zum Saisonstart in der Eingespieltheit des Teams liegen. Krankheiten und Verletzungen der Schlüsselspieler wie Emil Forsberg (r.) und Diego Demme (nicht im Bild) störten die Vorbereitung. Es muss sich zeigen, wie gut die Neuen schon ins RB-System integriert sind.

(Foto: dpa)
Borussia Dortmund
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Wie bereits in der vergangenen Saison bereitet beim BVB die Defensive das größte Kopfzerbrechen. Die offensive Taktik des neuen Trainers Peter Bosz mit einer hochstehenden Abwehr und intensivem Pressing könnte das Problem noch verstärken.

(Foto: dpa)
1899 Hoffenheim
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Liverpool, Liverpool, Liverpool: Neben der Champions-League-Qualifikation gegen den englischen Spitzenclub wird der Bundesliga-Start fast zur Nebensache. Noch immer sucht die TSG einen Ersatz für den zu Bayern München gewechselten Sebastian Rudy.

(Foto: AP)
1. FC Köln
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Die große Frage wird sein: Kann 16-Millionen-Euro-Zugang Jhon Cordoba im Team von Trainer Peter Stöger im Sturmzentrum Anthony Modeste gleichwertig ersetzen? Der französische Torjäger war nach einer Top-Spielzeit im Sommer nach China gewechselt.

(Foto: dpa)
Hertha BSC
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Die Berliner Profis müssen die Ereignisse vom Pokalspiel in Rostock aus den Köpfen bekommen. In der Vorbereitung standen Trainer Pal Dardai längst nicht alle Profis zur Verfügung, die offensiven Toptransfers Davie Selke und Valentino Lazaro fehlen noch.

(Foto: dpa)
SC Freiburg
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Das Aus in der Qualifikation für die Europa League war für Christian Streich der Warnschuss vor einer wohl schwierigen Saison. Für die Abgänge Maximilian Philipp und Vincenzo Grifo fehlt noch guter Ersatz, der SCF braucht dringend noch neue Spieler.

(Foto: dpa)

Doch ist der bisherige Erfolg etwa mit Puzzle- und Managerspielen mit offiziellen Lizenzen für die Spanier richtungsweisend. Über den Gaming-Markt erreichen sie, etwa in Asien, Zielgruppen, die sich vielleicht für Leo Messi und Ronaldo oder Fußball-Games interessieren, aber nicht für die Ligen an sich.

Die Bundesliga hinkt auch in diesem Bereich, Internationalisierung und Digitalisierung, noch weit hinterher. Doch auf Klub-Ebene leisteten zwei deutsche Teams Pionierarbeit. Der VfL Wolfsburg setzte als erster Bundesligist auf E-Sports, engagiert sich seit 2015 mit einem eigenen Team in der Fußballsimulation Fifa.

Der FC Schalke 04 ging noch darüber hinaus und unterstützt nicht nur den virtuellen Fußball, sondern auch das E-Sports-Zugpferd League of Legends. Gerade die Schalker erhalten für ihr Engagement großes Lob aus der Szene. Als „authentisch und glaubwürdig“ etwa lobte Chris Hana vom Fachmagazin „The Esport Observer“ das Engagement der Knappen.

BVB vernachlässigt E-Sport bewusst
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