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Was nun, Herr Guardiola? Pep braucht 100 Millionen Euro für Stürmer — mindestens

Barcelona hat dem FC Bayern Grenzen aufgezeigt. Wenn die Münchener Trainer Pep Guardiola halten wollen, sollten sie tief in die Tasche greifen. Das Team muss verstärkt und verjüngt werden - mit viel Geld. Ein Kommentar.
15 Kommentare
Diese Trainer verdienen am besten
Platz 20: Roberto Mancini (Inter Mailand)
1 von 22

Das wohl wenig traurige Schlusslicht der Liste: 4,8 Millionen Euro kassiert Roberto Mancini, derzeit beim Ex-Topklub Inter Mailand in Lohn und Brot und Trainer von Ex-Star und Noch-Nationalspieler Lukas Podolski, im Jahr. Inter belegt derzeit lediglich Platz zehn in der italienischen Meisterschaft, acht Punkte hinter dem Europa-League-Platz Nummer fünf. Und dazu auch noch einen Platz und Punkt hinter Erzrivale AC Mailand...

Das Fußball-Magazin „France Football“ erstellt jedes Jahr eine Rangliste mit den am besten verdienenden Trainern der Welt. In den Gesamtverdienst mit einbezogen sind neben dem Gehalt auch Einnahmen aus Werbeverträgen.

(Foto: AFP)
Platz 19: Brendan Rodgers (FC Liverpool)
2 von 22

Hey! Weißt du, wer 'ne Menge Geld bei Liverpool verdient? Brendan Rodgers verpasste mit dem FC Liverpool im letzten Jahr denkbar knapp die Meisterschaft. Meisterlich entlohnt wird er dennoch: 4,9 Millionen Euro bringt Rodgers das Engagement in der Premier League ein.

(Foto: dpa)
Platz 18: Manuel Pellegrini (Manchester City)
3 von 22

Ja, zwei. 5,2 Millionen Euro verdient ManCity Coach Manuel Pellegrini – womit der Trainer des amtierenden englischen Meisters überraschend weit hinten in der Liste steht. Trotz englischer Meisterschaft und dem Ligapokalsieg im letzten Jahr ist der Chilene allerdings auch nicht unumstritten bei dem Scheichklub. Unter anderem wird spekuliert, dass Jürgen Klopp nach einem Sabbatjahr 2016 den hoch ambitionierten, aber international ohne Erfolg gebliebenen Verein übernehmen könnte.

(Foto: ap)
Platz 17: Antonio Conte (Italien)
4 von 22

Einer von lediglich zwei Nationalcoachs in den Top-20 der Trainer-Geldliga. Conte, mit Juventus Turin dreimal in Folge italienischer Meister und 2012 und 2013 zudem noch italiensicher Supercupsieger, soll die italienische Nationalmannschaft zurück in erfolgreichere Gefilde führen. Ein einträglicher Auftrag: 5,3 Millionen Euro verdient Conte im Jahr.

(Foto: dpa)
Platz 15: Luciano Spalletti (ehemals Zenit St. Petersburg)
5 von 22

Luciano Spalletti (l., hier mit Jürgen Klopp) ist schon seit dem 11. März 2014 nicht mehr Trainer von Zenit St. Petersburg. Fürstlich entlohnt wird er durch seinen Ex-Klub dennoch: 5,5 Millionen Euro kassiert der freigestellte Italiener im Jahr. Platz 15 in der Liste muss er sich allerdings teilen ...

(Foto: AFP)
Platz 15: Luis Enrique (FC Barcelona)
6 von 22

... und zwar mit Barca-Trainer Luis Enrique. Enrique, gerade mal knapp ein Jahr in Barcelona, verdient bei seinem erst dritten Engagement als Trainer einer Profimannschaft mit 5,5 Millionen Euro im Jahr bereits bestens.

(Foto: dpa)
Platz 14: Roberto Di Matteo (Schalke 04)
7 von 22

Fürstlich verdienen bei Königsblau: Schalke-Trainer Roberto Di Matteo, in seiner Debütsaison bei Schalke leider hinter den Champions-League-Hoffnungen des Klubs ein ganzes Stück zurückgeblieben, verdient im Ruhrgebiet alles andere als übel. Sechs Millionen Euro im Jahr verdient der Mann, der mit Chelsea die Champions League gewann, in Gelsenkirchen.

(Foto: ap)

DüsseldorfPep Guardiola steht nach dem 0:3 seiner Bayern gegen den FC Barcelona vor seiner ersten großen Krise als Trainer. Dass ausgerechnet seine große Liebe den Star-Trainer entzaubert, ist dabei kein Zufall. Die Niederlage belegt: Derzeit hat der FC Bayern nicht die Klasse, um die Champions League zu gewinnen.

Der Spanier in Diensten der Münchner wird dieses Ziel in den nächsten Jahren wohl auch nur erreichen, wenn er nun seine Mannschaft umbaut. Er braucht zwei Weltklassespieler, die den Angriff verstärken. Und das dürfte teuer werden. Denn solche Superkicker sind auf dem Markt rar und unter 50 Millionen Euro kaum zu haben.

Dass die Bayern das Geld für solch hohe Investitionen in den Kader haben, ist klar. Wirtschaftlich steht der Klub so gut da wie kein anderer auf der Welt. Inzwischen ist das Management auch bereit, Grenzen zu überschreiten und extrem viel Geld auszugeben, wie sich aus öffentlichen Äußerungen herauslesen lässt.

Außerdem dürfte ein Zugriff auf das satte Festgeldkonto eine Voraussetzung sein, damit Guardiola überhaupt bei den Bayern bleibt. Der Vertrag des Trainers läuft aktuell bis 2016. Am Ende dieser Saison dürfte eine Vorentscheidung fallen, ob Pep seinen Kontrakt verlängert.

Die Chance dafür ist nach dieser Niederlage in Barcelona sogar gestiegen. Denn Pep Guardiola ist extrem ehrgeizig. Bevor er München verlässt, will er sich und aller Welt beweisen, dass er auch in der Fremde das Triple holen kann. Doch mit diesem Team wird er es auch in der nächsten Saison kaum schaffen. Guardiola weiß das.

Sein Problem: Die beiden Weltklassestürmer Robben und Ribery sind inzwischen beide über 30 Jahre alt und dürften auf Sicht eher Ergänzungsspieler sein - zumal ihre Verletzungsanfälligkeit mit dem Alter eher steigt als sinkt. Mehr als ein Jahrzehnt Leistungssport hinterlässt eben Spuren. Kein Wunder also, dass sie derzeit beide verletzt ausfallen.

Genau solche Spieler vom Format eines Robben oder Ribery fehlten Guardiola jedoch am Mittwoch. Barcelona dagegen hatte gleich drei dieser Weltklassestürmer in den eigenen Reihen: Messi, der das Spiel entschied; Neymar, der das 3:0 grandios abschloss; und den Beißer Suarez, der dieses Mal ohne Tor blieb.

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15 Kommentare zu "Was nun, Herr Guardiola?: Pep braucht 100 Millionen Euro für Stürmer — mindestens"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • aber aber Herr von und zu... da sammer wohl etwas übers Ziel hinausgschossn ;)

  • >>Die bayern hatten Barcelona - wenn auch hier und da mit etwas Glück - über 80% der Spielzeit gut im Griff. ´<< aber nur, wenn man die Spielzeit auf 30 Minuten reduziert! Der Artikel - finde ich - zeigt die Probleme der Bayern im wesentlichen richtig auf. Pep Guardiola trifft am wenigsten schuld, bis auf die ersten 15 Minuten hatte er die Mannschaft taktisch richtig eingestellt. Er kann aber nur mit dem Personal arbeiten, das er hat - selbst wenn die Verletzten Robben und Ribery einsatzfähig wären! Bei den hohen Bayern.Zielen recht es nicht,mehr, anderen BL-Vereinen die Schlüsselspieler weg zu kaufen, um diese zu schwächen. Das Beispiel Dortmund ist typisch, wobei der völlig überbewertete Götze bestenfalls innerhalb einer zu ihm passenden 3-er/4-er Angriffsformation gefährlich sein kann. Und natürlich ist der Kader überaltert und es müssen neue intelligente jüngere Spieler gesucht werden. Auch das Management mit Rummenigge an der Spitze und einem Sportdirektor,Sammer, bei dem man nicht weiß, was er eigentlich macht (mehr als nur Einpeitschparolen und PR-Gesäusel von sich zu geben) muss sich fragen lassen, was sie für die Weiterentwicklung des Vereins geleistet haben, seitdem Hoeneß nicht mehr die Richtung vorgibt. Mit dem in der Vergangenheit Geschaffenen wird jetzt Kohle verdient, ohne das vorhandene Kapital in die Zukunft des Teams zu investieren. Und nochmals - an dem trifft Guadiola nun wirklich keine Schuld!

  • Messi aus einer anderen Dimension? Das hat er in der Tat eindrucksvoll bei der WM 2010 und 2014 unter Beweis gestellt...
    Barca ist noch nicht durch und sie haben eine entscheidende Schwachstelle: Ter Stegen. Ein durchschnittlicher Torwart, der unter Druck gesetzt fleißig über den Ball tritt. Übrigens Herr Alonso, die nächsten Freistösse schlenzen Sie nicht in den Strafraum sondern hämmern sie Ter Stegen aufs Tor. Wie ich schon sagte, ein durchschnittlicher Torwart, der angesichts ihrer Schussqualitäten "alt" aussehen dürfte.
    Wer hätte im Rückspiel gegen Porto an eine 5:0 Führung vorher geglaubt? Oder an eine 5:0 Führung gegen Brasilien zur Halbzeit?
    Oder denken wir an das Spiel Dtld. gegen Schweden in Berlin. 25 Minuten vor Schluss 4:0 und dann kamen die Schweden.
    Also Pep, Sie werden schon etwas aus ihrer Trickkiste zaubern. Da bin ich mir sicher. Und die Bayern Spieler sind noch im Spiel.

  • Blöder Artikel. Warum soll Pep mit der Manschaft, die unter Heynckes das Tripple geholt hat dies nicht schaffen? Die bayern hatten Barcelona - wenn auch hier und da mit etwas Glück - über 80% der Spielzeit gut im Griff. Taktisch gesehen eine Meisterleistung von Pep. Bis sie eben mit ihrer Tiefschlafphase zu Beginn des letzten Fünftels das Spiel den wohlverdienten Erfolg weggeschmissen haben.

    In Politik und Presse scheint man der Auffassung zu sein, dass Geld das einzig effektive Triebmittel ist. Was für Presse und Politik stimmt muss aber nicht für Wirtschaft und Gesellschaft gelten. Denn wichtig ist letzten Endes doch nur aufm Platz.

  • Besser noch wären 5 Mrd EUR. Damit könnte man die 100 besten Spieler der Welt kaufen. 85-89 davon würden zwar dauerhaft auf der Bank sitzen - ABER - sie könnten nicht bei den Gegnern spielen!!! Diese und ähnliche geniale Taktiken kann der FCB für wenige Trillionen bei mir erwerben.

    PS. Ich verhandle gerade über einen Spitzenersatz für M. Neuer. Der Über-Torwart kommt aus Mexiko, ist 2,40 groß, wiegt 850 kg und ist 7,8 m breit...

  • Problem ist der Trainer Pep bei Bayern Sturrrrr kompl. falsche Taktik nur quer quer..spielen am 5 noch quer.. wenn ich sehe wie am eigen Strafraum quer gespielt wird...
    keine langen Bälle, Müller muß raus...seine überforderten Spanier können machen was sie wollen... kein Ausreden bei der Taktik es stehen 11 Nationalspiler auf dem Patz und ein falsches Training keine Grundkondition wird nicht trainiert nach 70 min. ko daduch viele Muskelverletzungen
    E wurde noch kein großes Spiel 2015 gewonnen...Gladbach, Wolfsburg, Leverkusen, Dortmund alle verloren, FC Baern hat immer gegendie Spanier "3 aller spiele gewonnen..mit ihm verlieren wir gleich 2x Madrid, Barca hoch..
    Klinsmann wurde entlassen, v. Gaal wollte zuviel Macht, Pep hat die Macht und macht was er will und holt sich nicht nur viele Spanier im Trainerstab dazu mit seinen Bruder noch Mio.€ als Berater...

  • Danke Herr Giersch für diesen treffenden Artikel. Ich finde es wunderbar, dass es mal jemand auf den Punkt bringt und die oft intellektfreien Neider und Spötter vielleicht ein wenig nachdenklich macht.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Auch ein FC Bayern hat kein Abonnement auf eine Teilnahme an der Champions League, geschweige denn an deren Gewinn..

    Vielleicht sollten die Bayern nur einfach etwas bescheidener in ihren Ansprüchen werden, dann ist die Enttäuschung auch nicht so groß, wenn´s nicht immer rundläuft.

    Nebenbei: Der FC Bayern ist noch nicht ausgeschieden.

  • Ja, genau... ich habe die Stellenausschreibung noch gedanklich vor mir: "Nichtsnutz gesucht. Beste Entlohnung. Wir stellen jeden ein." So sind die Bayern halt... Stellen ein, ohne Sinn und Verstand...
    Hätten sie nur Herrn zu Fürstenberg Usslar im Management. Dann würde so etwas nicht passieren.
    Denn den wurmt es eh fürchterlich, nicht selber dieser gut bezahlte Nichtsnutz sein zu dürfen...

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