Wettbewerb in 13 Ländern Fußball-EM 2020 vier Mal in München

Die Fußball-Europameisterschaft 2020 wird in 13 Ländern ausgetragen. Drei Vorrundenspiele und ein Viertelfinale vergab die Uefa an München. Die beiden Halbfinals und das Endspiel werden in London stattfinden.
Update: 19.09.2014 - 14:31 Uhr Kommentieren

München ist vier Mal Gastgeber

GenfBei der ersten paneuropäischen Fußball-EM finden 2020 drei Vorrundenspiele und ein Viertelfinale in München statt. Die beiden Halbfinals und das Endspiel vergab die Uefa am Freitag in Genf wie erwartet an London. Die weiteren Viertelfinalspiele finden in Baku (Aserbaidschan), St. Petersburg und Rom statt. Austragungsorte weiterer Spiele sind Brüssel (Belgien), Kopenhagen (Dänemark), Bukarest (Rumänien), Dublin (Republik Irland), Bilbao (Spanien), Budapest (Ungarn), Amsterdam (Niederlande) und Glasgow (Schottland).

„Wir haben immer gesagt, dass das Wembleystadion ein perfekter Austragungsort für die Finalspiele der paneuropäischen EM ist. Wir gratulieren daher unseren Kollegen des englischen Verbandes und freuen uns auf die drei Spiele in Wembley“, sagt DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock. Insgesamt wird die übernächste Europameisterschaft in 13 Ländern ausgetragen. Uefa-Präsident Michel Platini hatte die Idee ins Leben gerufen, der Franzose will damit das Jubiläum der Europameisterschaft feiern. Die erste EM fand 1960 statt.

Der Deutsche Fußball-Bund hatte sich mit München sowohl um das Finalpaket als auch um die Variante mit drei Gruppenspielen und einem Achtel- oder Viertelfinale beworben. Am Ende hatte der DFB dann zu Gunsten Londons zurückgezogen, um eine Kampfabstimmung im Exekutivkomitee zu vermeiden. „Wir verfolgen unverändert das große Ziel, Gastgeber für das komplette Turnier der Euro 2024 zu werden“, erklärte Sandrock. „Ich bin durchaus optimistisch, dass wir dieses Ziel auch erreichen können. Aber eine Selbstverständlichkeit ist der Zuschlag nicht. Bis zur Entscheidung, die 2017 ansteht, müssen wir im Zusammenspiel mit der Politik, den Städten und Stadien noch viele Hausaufgaben erledigen.“

Mit dem Verzicht auf das Endspiel der EM 2020 sind die Chancen des DFB deutlich gestiegen. Zumal England sich nun wohl nicht um die EM in zehn Jahren bewerben wird. Letztmals fanden 1988 EM-Spiele in Deutschland statt. Die DFB-Elf schied damals im Halbfinale in Hamburg gegen den späteren Europameister Niederlande aus. Die nächste EM findet 2016 in Frankreich statt, erstmals sind dann 24 statt 16 Mannschaften dabei.

Rote Zahlen für die Champions League
FC Bayern München - Neuzugang Alonso
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Gut gewirtschaftet: FC Bayern München (Deutschland)

Xabi Alonso (r.) bei seiner Vorstellung beim FC Bayern mit Sportdirektor Matthias Sammer: Der FC Bayern München gilt international als Beispiel für ein effektives und verantwortungsbewusstes Wirtschaften eines Fußballvereins.

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Der FC Bayern ist trotz einiger Coups unter Trainer Pep Guardiola schuldenfrei und erhält jedes Jahr frisches Geld aus Titelgewinnen und der Teilnahmen an internationalen Wettbewerben wie der Champions League. Die puren Zahlen drücken ebenfalls gesundes Wachstum aus: Für Neuzugänge zahlten die Bayern 50,1 Millionen Euro, ließen sich die Abgänge von acht Spielern aber gleichzeitig mit 53,7 Millionen Euro bezahlen. Also blieb ein kleines Plus von 3,6 Millionen Euro.

Dass es auch ganz anders geht, zeigt die folgende Liste der Mannschaften mit den posivsten und den negativsten Salden nach der Wechselperiode im Sommer 2014.

FC Twente vs FK Qarabag
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Die Transfergewinner - 10. Platz: FC Twente Enschede (Niederlande)

Trainer Alfred Schreuder vor heimischer Kulisse: In der Eredivisie konnte der TC Twente aus dem nicht weit von der deutschen Grenze entfernten Enschede mit einem positiven Saldo die Transferphase beenden. Die Niederländer haben nur 5,6 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben, erhielten für immerhin 15 Abgänge aber eine Ablösesumme von insgesamt 25,5 Millionen Euro. Der Saldo beträgt plus 19,9 Millionen Euro.

Ajax Amsterdam vs PSV Eindhoven
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9. Platz: Ajax Amsterdam (Niederlande)

Daley Blind bei einem seiner letzten Einsätze in Amsterdam, mittlerweile spielt er für Manchester United unter dem ehemaligen Bondscoach Louis van Gaal. Die Dienste des jungen Abwehrspielers ließ sich Ajax mit 14,5 Millionen Euro für niederländische Verhältnisse teuer bezahlen. Neben Blind gaben die Amsterdamer zwölf weitere Spieler ab und erhielten insgesamt 28 Millionen Euro, die sie jedoch wieder in 17 neue Spieler investierten. Die Zugänge kosteten aber insgesamt nur 4,56 Millionen Euro. Das ergibt einen positiven Saldo von 23,35 Millionen Euro.

Feyenoord Training
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8. Platz: Feyenoord Rotterdam (Niederlande)

Feyenoord-Cheftrainer Fred Rutten auf einer Pressekonferenz: Der dritte große Klub aus der Eredivisie schließt seinen Bücher im Sommer mit einem Gewinn aus Spielertransfers von insgesamt 23,5 Millionen Euro. Immerhin 21 Spieler kamen, während 15 Spieler den Verein verließen. Doch die Abgänge spülten 32,7 Millionen Euro in die Kassen, während die Neuzugänge nicht einmal neun Millionen Euro kosteten.

SEVILLA FC PRESS CONFERENCE
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7. Platz: FC Sevilla (Spanien)

Sevillas Coach Unai Emery kann zufrieden sein: Die Finanzen seines Klubs lassen ihm möglicherweise den ein oder anderen Wunsch frei – obwohl er den gesamten Kader seiner Mannschaft austauschte: 28 Spieler gingen für 50,55 Millionen, 22 Neue kamen, was knapp 20 Millionen kostete. Bleibt ein Plus von über 30 Millionen.

huGO-BildID: 38791149 Real Sociedad's players celebrate after scoring during the UEFA Europa League play-offs football match Real Sociedad de Fu
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6. Platz: Real Sociedad San Sebastian (Spanien)

Die Mannschaft von San Sebastian jubelt und die Vereinsspitze reibt sich die Hände: Obwohl Real Sociedad nicht bekannt war als Talentschmiede, schafften 12 zumeist junge Spieler den Sprung zu einer größeren Mannschaft. Der Verein erhielt 42,5 Millionen Euro und investierte nur zwölf – macht einen positiven Saldo von 33,2 Millionen Euro.

  • dpa
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