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„WM hat 12 Titelanwärter“ Zico zieht es nach Europa

Nach der Fußball-Weltmeisterschaft will ehemalige Weltklassespieler aus Brasilien Japan den Rücken kehren und eine neue Herausforderung suchen. Deutschland, ist er überzeugt, wird eine der ausgeglichensten Turniere aller Zeiten erleben.
Japans brasilianischer Fußballnationaltrainer Zico. Foto: dpa

Japans brasilianischer Fußballnationaltrainer Zico. Foto: dpa

HB RIO DE JANEIRO. Japans Fußball-Nationaltrainer Zico will nach der WM in Deutschland seine Coach-Karriere in Europa fortsetzen. "Nach der WM höre ich in Japan auf. Ich will mir ein Plätzchen in Europa erkämpfen", sagte der ehemalige Weltklassespieler am Dienstag im brasilianischen Fernsehen.

Eine Fortsetzung seiner Trainerkarriere in seinem Heimatland schließt der 52-Jährige, der in seiner Heimat Brasilien nach Pelé das beliebteste Fußball-Idol ist, kategorisch aus. "Hier wirst du nicht an deiner Arbeit gemessen. Hier gelten nur die Ergebnisse von zwei oder drei Spielen", sagte er. Nicht einmal seinen Heimatclub Flamengo wolle er coachen.

Zico bekräftigte seine umstrittene Erklärung, die Fans von Flamengo Rio de Janeiro würden bei der Weltmeisterschaft in Deutschland beim Spiel des Titelverteidigers gegen Japan in der ersten WM-Runde für die Zico-Auswahl sein. "Man hat geschrieben, ich hätte die Flamengo-Fans dazu aufgerufen, für Japan zu sein. Das brauche ich nicht zu tun. Die Fans lieben mich und sie werden so oder so Japan die Daumen drücken."

Zum Turnier in Deutschland sagte Zico, es werde eine der ausgeglichensten Weltmeisterschaften der Geschichte sein. "Zwölf Mannschaften können den Titel holen", versicherte er.

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