WM-Qualifikation DFB-Elf müht sich zum Sieg gegen Österreich

Die deutsche Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Qualifikationsspiel für die WM 2014 gewonnen. Doch gegen Österreich tat sich die Löw-Elf lange Zeit schwer - und machte es am Ende sogar noch einmal richtig spannend.
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Wie Deutschland sich zum Sieg in Wien zitterte
WM-Qualifikation - Österreich - Deutschland
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Es war ein hartes Stück Arbeit, doch am Ende verließen Miroslav Klose (M.), Marco Reus (2.v.l) und Co. den Rasen im Wiener Ernst-Happel-Stadion als Sieger und machten damit den zweiten Erfolg im zweiten WM-Qualifikationsspiel perfekt.

Austria's head coach Koller smiles before their 2014 World Cup qualifying soccer match against Germany in Vienna
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Österreich hatte sich viel vorgenommen für das Nachbarschaftsduell. Dafür bot Nationaltrainer Marcel Koller gleich neun Bundesliga-Legionäre auf, die für die große Überraschung sorgen sollten.

Germany's head coach Loew watches before their 2014 World Cup qualifying soccer match against Germany in Vienna
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Bundestrainer Joachim Löw erwartete „ein Duell auf Augenhöhe“ gegen die Österreicher - obwohl die Statistik eindeutig für die DFB-Elf sprach: erst ein Sieg gelang der Alpenrepublik in einem Pflichtspiel bislang gegen den ungeliebten Nachbarn. 1978 siegte Österreich in der WM-Vorrunde in Argentinien gegen Deutschland mit 3:2.

Austria vs Germany
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Österreich zeigte sich gleich zu Beginn giftig und engagiert und kam in der Anfangsphase gleich mehrfach gefährlich vor das deutsche Tor. Dabei profitierten die Hausherren vor allem von teils haarsträubenden Abwehrfehlern der Gäste. Hier liefert sich der Mainzer Andreas Ivanschitz (r.) ein Laufduell mit dem deutschen Antreiber im Mittelfeld Sami Khedira.

WM-Qualifikation - Österreich - Deutschland
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Gleich zweimal hätte DFB-Keeper Manuel Neuer beinahe in den ersten Minuten hinter sich greifen müssen, doch der Stürmer vom VfB Stuttgart, Martin Harnik, scheiterte beide Male mit seinem Torversuch.

Germany's Mueller and Oezil fight for the ball with Austria's Kavlak and Ivanschitz during their 2014 World Cup qualifying soccer match in Vienna
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Nach zehn Minuten kam die DFB-Elf erstmals gefährlich vor das österreichische Tor - und viel fehlte nicht zur frühen Führung der DFB-Elf. Nach einem Querschläger stand Thomas Müller (l.) plötzlich allein vor Österreichs Keeper Robert Almer, konnte sich jedoch nicht entscheidend durchsetzen.

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Doch eine echte Signalwirkung für das Spiel der deutschen Mannschaft ging von Müllers Großchance nicht aus. Stattdessen blieben die Gastgeber um Bremen-Legionär Marko Arnautovic (M.) auch weiterhin das gefährlichere und vor allem aktivere Team. Einzig an der Chancenverwertung haperte es bei den Gastgebern.

WienDas war harte Arbeit: Mit viel Kampf und einer großen Portion Leidenschaft hat Deutschland den Österreichern getrotzt und die Siegesserie gegen den kleinen Nachbarn fortgesetzt. Marco Reus (45. Minute) und Mesut Özil (52. Foulelfmeter) erzielten am Dienstagabend in Wien die Tore zum 2:1 (1:0)-Erfolg der Fußball-Nationalmannschaft gegen ein mit neun Bundesliga-Profis gespicktes Austria-Team. Mit sechs Punkten erwischte die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw einen perfekten Start in die WM-Qualifikation und führt die Gruppe C auf dem Weg nach Brasilien 2014 nach zwei Spielen mit weißer Weste an.

Der Bremer Zlatko Junuzovic (57.) ließ 47 000 Zuschauer im Wiener Ernst-Happel-Stadion mit seinem Tor von dem ersehnten Prestige-Erfolg träumen, doch Deutschland blieb auch im achten Spiel hintereinander gegen Rot-Weiß-Rot erfolgreich. Zudem baute die DFB-Elf ihre tolle Bilanz in Qualifikationsspielen auf zwölf Siege aus. Allerdings war auch viel Glück dabei: In der 87. Minute vergab der Bremer Marko Arnautovic das sicher scheinende 2:2.

Das 38. Nachbarschaftsduell gegen Österreich war wie von Löw erwartet ein Duell auf Augenhöhe, dürfte aber über weite Strecken so gar nicht nach dem Geschmack des Bundestrainers gewesen sein. Statt die eigenen Stärken auszuspielen bekam das deutsche Team lange Zeit keinen rechten Zugriff auf das Spiel und war vor allem damit beschäftigt, gegen die bissig und aggressiv zu Werke gehenden Gastgeber Flurschaden zu verhindern. Erst durch die Führung kam mehr Sicherheit in die Mannschaft, die sich am Ende nur dank ihrer kämpferischen Qualitäten durchsetzte.

"Nur in der zweiten Halbzeit konnten wir punkten"

Sami Khedira behielt in vielen Phasen kühlen Kopf und stopfte die Löcher, die durch die Fahrlässigkeit seiner Nebenleute entstanden waren. Kapitän Philipp Lahm zeigte wie schon beim 3:0 gegen Färöer Schwächen im Zweikampfverhalten und auch Marcel Schmelzer, der nach auskurierter Fußprellung als linker Verteidiger zum Einsatz kam, unterstrich, dass er noch nicht wieder der Alte ist. Neben Khedira wirkte auch der zweite Rückkehrer Toni Kroos als Stabilisator im Mittelfeld auf. Der Münchner hielt mit viel Körpereinsatz dagegen.

Reus muss verletzt raus
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