Zebra-Anleihe MSV Duisburg nimmt 519.000 Euro ein

Eine für eine Laufzeit von fünf Jahren angelegte Zebra-Anleihe bringt dem finanziell klammen MSV Duisburg 519.000 Euro. Der Verein sei „nicht unzufrieden“, erklärte der der MSV-Vorstandsvorsitzende Ingo Wald.
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Der MSV Duisburg hat über eine Anleihe frisches Geld eingenommen. Quelle: dpa

Der MSV Duisburg hat über eine Anleihe frisches Geld eingenommen.

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DuisburgFußball-Drittligist MSV Duisburg hat mit seiner vor mehr als einem Jahr offerierten sogenannten Zebra-Anleihe bislang 519 000 Euro erlöst. Das teilte der einstige Bundesligist am Donnerstag mit. Dem MSV war vor der Saison 2013/2014 aus wirtschaftlichen Gründen die Lizenz für die 2. Liga verweigert worden. Danach hatte der Verein den Liga-Spielbetrieb in der Drittklassigkeit aufgenommen.

„Wir sind beim Start der Anleihe davon ausgegangen, den Schuldenschnitt und die Stadionlösung in kurzer Zeit zu erreichen. Das hat sich dann aber leider als Marathonverfahren erwiesen, das erst jetzt abgeschlossen ist“, sagte der MSV-Vorstandsvorsitzende Ingo Wald. Mit dem aktuellen Ergebnis sei der Verein „nicht unzufrieden“.

Die Erlöse der auf eine Laufzeit von fünf Jahren angelegten Zebra-Anleihe werden laut MSV-Angaben unter anderem dazu genutzt, die finanziellen Strukturen zu optimieren und die Abhängigkeit von Banken und einzelnen Investoren weiter zu reduzieren.

  • dpa
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