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Bahrain Der Kronprinz gibt Gummi

Traditionelle Falknerei? Kamelrennen? Alles Schnee von gestern im Sand von Bahrain! Die Insel hat das Motorsportfieber erwischt. Besonders betroffen ist der Kronprinz: Scheich Salman bin Hamad Alkhalifa jagt seinen Porsche oder eines der anderen 15 Sportgefährte am liebsten selbst über die neue Formel-1-Rennstrecke im jungen Königreich.
  • Jochen Müssig
In Bahrain ist Formel-1 sehr beliebt. Für eine größere Ansicht der Graphik klicken Sie bitte auf das Pluszeichen.

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HB BAHRAIN. 16 000 Bahrain Dinar kostet der Spaß jedes Mal, etwa 35 000 Euro.

Aber was ist das schon für einen, der pro Jahr mehr als 50 Millionen Euro nur für Partys ausgibt?

Am 12. März spricht alles für eine Riesen-Formel-1-Party. Sie bringt Bahrain seit 2004 einmal im Jahr ins Rampenlicht. Mit einer Investition von 150 Millionen Euro für die Rennstrecke und gemunkelten 20 Millionen, die F-1-Chef Bernie Ecclestone jährlich an Beratung, Protektion oder was auch immer einstreicht, hat Bahrain dem agilen Dubai ein Schnippchen geschlagen.

In diesem Jahr wird sogar die Formel-1-Saisoneröffnung in Bahrain stattfinden, verfolgt von 40 000 Zuschauern auf den Rängen und Millionen an den Fernsehgeräten. Wird Fernando Alonso den Titel verteidigen?

Fast alle Fahrer nächtigen im „Ritz-Carlton“, das am einzigen Strand des Landes liegt. Der deutsche Küchenchef Peter Find freut sich schon auf die prominenten Gäste seines Heimatlandes: „Michael Schumacher geht immer, wenn er bei uns ist, in unser italienisches Restaurant und bestellt Pasta. Während sein Bruder Ralf im hoteleigenen Steak-Haus gern Fleisch isst.“ Sündhaft teures, wunderbar zartes Kobe-Rind steht selbstverständlich auf der Karte.

Die Formel-1-Fahrer genießen höchsten VIP-Status: hausinterne Kategorie 3. Nur die 4 ist höher – aber die ist exklusiv dem König vorbehalten.

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