Fernando Alonso Formel-1-Pilot nach Unfall in Krankenhaus

Fernando Alonso hat einen schweren Unfall gebaut: Bei einer Testfahrt verlor der Formel-1-Pilot die Kontrolle über seinen Wagen und krachte in die Mauer. Per Hubschrauber wurde der Spanier ins Krankenhaus gebracht.
Update: 22.02.2015 - 18:20 Uhr Kommentieren
Fernando Alonso ist bei einer Testfahrt in Barcelona genau in die Mauer gefahren. Quelle: Reuters
McLaren-Pilot im Krankenhaus

Fernando Alonso ist bei einer Testfahrt in Barcelona genau in die Mauer gefahren.

(Foto: Reuters)

BarcelonaFormel-1-Pilot Fernando Alonso hat einen heftigen Unfall bei Testfahrten in Barcelona glimpflich überstanden. Der zweimalige Weltmeister habe sich bei dem Crash am Sonntag keine ernsthaften Verletzungen zugezogen und sei in einem „guten Zustand“, teilte das McLaren-Team mit. Allerdings verordneten die Ärzte dem Spanier nach den Untersuchungen zur Vorsicht eine Nacht in einem Krankenhaus in Barcelona.

Alonso war zuvor mit seinem Auto nach der dritten Kurve auf dem Circuit de Catalunya gegen eine Mauer gekracht. Die Ursache des Unfalls blieb zunächst offen. Alonsos Manager Luis Garcia Abad wollte nicht bestätigen, dass der 33-Jährige kurzzeitig das Bewusstsein verloren hatte. Zeugen berichteten, Alonso sei für mehrere Minuten nicht ansprechbar gewesen.

„Die Geschwindigkeit war eher langsam, vielleicht so 150 Stundenkilometer. Dann ist er genau in die Mauer gefahren, es sah seltsam aus“, zitierte das Fachmagazin „Auto, Motor und Sport“ den Ferrari-Piloten Sebastian Vettel. Der Deutsche war kurz vor dem Unfall direkt hinter dem McLaren-Star gefahren.

So sehen die neuen Superflitzer aus
Mercedes I
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Mit dem neuen F1 W06 zum nächsten Titel? Mit dem Vorgängermodell F1 W05 hatte Mercedes die vergangene Saison dominiert. Titelverteidiger Lewis Hamilton hatte auf dem Weg zu seinem zweiten WM-Titel nach 2008 elf Rennen gewonnen, Nico Rosberg fünf.

Mercedes II
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Trotz der Dominanz des vergangenen Jahres hat Mercedes bei der Entwicklung des F1 W06 Hybrid die Zügel keinesfalls schleifen lassen. "Es wäre sehr gefährlich, sich auf unseren Lorbeeren von 2014 auszuruhen", sagte Motorsportchef Toto Wolff. Nico Rosberg geht mit einer besonderen Motivation in die Saison 2015: „Ich weiß, dass es erneut ein großartiges Duell mit Lewis wird. Dieses Jahr ist mein Rückspiel, und ich gehe enorm motiviert hinein.“

Ferrari I
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Sebastian Vettel hat auch nach seinem starken Testauftakt mit der Bestzeit in Jerez Geduld für seine „Mission“ beim Formel-1-Rennstall Ferrari angemahnt. „Das Team ist im Umbruch, viele neue Leute, das wird Zeit brauchen“, betonte Vettel nach seinen ersten Kilometern im neuen SF15-T. Der neue Bolide glänzt traditionell in sattem ferrarirot.

Ferrari II
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Auf die Anmerkung einer italienischen Journalistin, dass es noch etwas merkwürdig sei, ihn im roten Dress zu sehen, entgegnete Vettel schmunzelnd: „Wahrscheinlich muss ich was an meinem Teint machen, wenn ich für ein italienisches Team fahre.“ Mit Blick auf seinen finnischen Rennstallrivalen Kimi Räikkönen fügte er aber hinzu: „Wir sind beide ziemlich blass, es sollte also kein Problem sein.“

McLaren I
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Mit dem MP4-30 machen die Briten einen Schritt „Zurück in die Zukunft“, denn angetrieben wird der in Anthrazit und Silber gehaltene Wagen mit dem markanten roten Streifen und der eleganten Nase von einer Power Unit aus dem Hause Honda. Zuletzt hatten die Japaner vor 23 Jahren die Renner aus Woking befeuert.

McLaren II
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Neu ist auch die Fahrerpaarung: Der spanische Ex-Weltmeister Fernando Alonso, der bereits 2007 für eine Saison einen McLaren gesteuert hatte, kehrte nach fünf Jahren bei Ferrari zum achtmaligen Konstrukteurs-Weltmeister zurück. Zusammen mit dem 2009er-Champion Jenson Button soll Alonso dem Team den Erfolg zurückbringen, das in den letzten beiden Jahren sieglos geblieben war.

Red Bull I
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Schwarz-weiße Tarnfarben-Lackierung: Der neue Bolide von Vettels Ex-Team Red Bull mit Daniel Ricciardo (Australien) am Steuer wird als „Zebra“ bezeichnet.

Nach ersten Medizin-Checks an der Strecke war Alonso per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden. Später veröffentlichte Bilder zeigen, dass er mit seinem Auto wohl seitlich in die Begrenzungsmauer gerast war und dabei die rechte Seite seines Boliden beschädigte.

Bei den bisherigen Tests hatte McLaren mit dem neuen Motorenpartner Honda immer wieder technische Probleme beklagt und konnte daher viel weniger Übungsrunden drehen als geplant. Nach Alonsos Crash beendete der Rennstall sein Testprogramm am Sonntag vorzeitig. Zur Vorbereitung auf die neue Saison bleiben allen Teams nun nur noch die finalen vier Probetage in Barcelona Ende der Woche.

Schnellster am Sonntag war Lotus-Pilot Romain Grosjean. Schon am Donnerstag und am Samstag hatte sein Teamkollege Pastor Maldonado die Tagesbestzeit aufgestellt. Nur am Freitag war Red Bull dank Daniel Ricciardo vorn.

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  • dpa
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