Formel-1-Debüt in Sotschi Russen rechnen mit 5000 internationalen Gästen

Der neue Kurs glänzte schon im herbstlichen Sonnenschein über dem Schwarzen Meer. Die Zahl der Touristen aus dem Ausland ist beim ersten Formel-1-Rennen aber noch relativ überschaubar. Der Veranstalter rechnete mit mehr.
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Die Flaggen von Russland und der Formel 1 wehen auf dem den Sotschi Autodrom. Trotz westlicher Sanktionen gegen Russland hält die Formel 1 am Rennen um den Großen Preis 2014 in Sotschi fest. Quelle: dpa

Die Flaggen von Russland und der Formel 1 wehen auf dem den Sotschi Autodrom. Trotz westlicher Sanktionen gegen Russland hält die Formel 1 am Rennen um den Großen Preis 2014 in Sotschi fest.

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SotschiDer Ukraine-Konflikt soll nicht schuld sein, doch die Zahl der internationalen Gäste beim Formel-1-Debüt in Russland liegt unter den Prognosen der Veranstalter. Die einheimischen Organisatoren rechnen mit rund 5000 Besuchern aus dem Ausland. „Wir hatten mehr erwartet“, räumte Promoter Sergej Worobjow am Donnerstag bei einer Pressekonferenz auf dem Sotschi Autodrom ein.

Der Vize-Gouverneur von Krasnodar, Alexander Saurin, erklärte auf die Frage, ob womöglich der Konflikt mit der Ukraine das Interesse internationaler Besucher beeinflusst habe, dass man allerdings von eben diesen zehn Prozent im ersten Jahr ausgegangen sei. „In den früheren Jahren waren zu dieser Jahreszeit gar keine Touristen hier“, meinte Saurin.

Mit dem Rennen sollen die ausländische Besucher aber in die Urlaubsregion am Schwarzen Meer gelockt werden. Für die Auflage 2015 rechnet man in Sotschi mit einer Steigerung der Gesamtzuschauerzahl an der Strecke von 55.000 auf 75.000 Besucher.

Danach soll es weiter stetig bergauf gehen. „Wenn die Leute Sonntag gehen, werden sie wiederkommen wollen“, versprach der Berater für den Russland-Grand-Prix, Richard Cregan. Drei Tage vor dem ersten Formel-1-Rennen in Russland waren nur noch etwas mehr als 2000 Tickets erhältlich.

231 Tage nach der Schlussfeier der Olympischen Winterspiele soll am Sonntag einer glanzvollen Premiere der Motorsport-Königsklasse im Olympiapark von Sotschi nichts mehr im Wege stehen. Der neue Kurs ist fertig und präsentierte sich nach ersten Eindrücken auch in einem erstklassigen Zustand.

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