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Formel 1 Silberner Doppelsieg in der Nacht von Bahrain

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Vettel mit Motor-Schwierigkeiten
Schon vor dem Rennen hatte Sebastian Vettel Schwierigkeiten mit der Motor-Software - er musste von Startplatz zehn ins Rennen gehen. Quelle: dpa

Schon vor dem Rennen hatte Sebastian Vettel Schwierigkeiten mit der Motor-Software - er musste von Startplatz zehn ins Rennen gehen.

(Foto: dpa)

Das dritte Rennwochenende der Saison hatte für Vettel bereits am Samstag eine negative Wendung genommen. Schwierigkeiten mit der Motor-Software sorgten dafür, dass sein RB10 im Qualifying nicht konkurrenzfähig war, von Startplatz zehn musste Vettel ins Rennen gehen.

An der Spitze des Feldes kam es gleich zu Beginn zum von Mercedes angekündigten engen Duell zwischen Rosberg und Hamilton. Der Engländer erwischte den deutlich besseren Start und zog an seinem Teamkollegen vorbei. In den folgenden Kurven fuhr Rosberg wütende Attacken, doch Hamilton nutzte seinen Vorteil geschickt, verteidigte die Führung - und beide Silberpfeile fuhren gleich einen deutlichen Abstand auf die Verfolger raus.

Vettel konnte im Mittelfeld zunächst keine Plätze gutmachen, und wenig später wurde er zum wiederholten Male von seinem Auto im Stich gelassen. "Mein DRS funktioniert nicht mehr", funkte Vettel in die Box, der Weltmeister musste nun also zusätzlich auf den aerodynamischen Vorteil des Klappflügels verzichten.

In Verbindung mit den härteren Reifen sorgte dies nun endgültig für einen Geschwindigkeitsnachteil gegenüber seinem Teamkollegen, und die Box schaltete sich ein. "Lass Daniel vorbei, er ist schneller als Du", funkte der Renningenieur auch aufgrund der unterschiedlichen Strategie in Vettels Helm.

In der Folge entwickelten sich zwei voneinander unabhängige Formel-1-Rennen. Mit zeitweise mehr als 25 Sekunden Vorsprung lieferten sich Hamilton und Rosberg ein äußerst unterhaltsames Privatduell, in der 17., 18., und 19. Runde schlüpfte Rosberg jeweils vorbei, doch Hamilton konterte stets mit harten Bandagen - zu hart, wie Rosberg fand: "Sagt ihm, das ist nicht okay", funkte er an seine Crew.

Im hinteren Feld gelang es Vettel nun, einige Plätze gut zu machen. Der Hesse rutschte während der Boxenstopp-Phase wieder an Ricciardo vorbei, wenig später überholte er Räikkönens Ferrari.

Für Aufregung sorgte in der zweiten Rennhälfte erst ein spektakulärer Überschlag von Sauber-Pilot Esteban Gutierrez (Mexiko), der mit Pastor Maldonado (Venezuela/Lotus) zusammengestoßen war. Gutierrez blieb unverletzt, der Unfall löste jedoch eine Safety-Car-Phase aus, welche das Feld noch einmal zusammenrücken ließ.

In der Folge lieferte sich die Red-Bull-Piloten auf weichen Reifen ein enges Duell, Ricciardo hatte das bessere Ende für sich.

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  • sid
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