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Motorsport Formel1 Mclaren-Mercedes beschäftigt die Richter

Mclaren-Mercedes muss im September zweimal innerhalb einer Woche vor dem Berufungsgericht des Automobil-Weltverbandes FIA erscheinen. Zunächst geht es um die Spionage-Affäre, später um den Punktabzug beim Ungarn-Rennen.

Mclaren-Mercedes beschäftigt im September die französischen Richter. Der Formel-1-Rennstall muss im kommenden Monat zweimal innerhalb von sieben Tagen vor dem Berufungsgericht des Automobil-Weltverbandes FIA erscheinen. Am Mittwoch, 19. September, findet in Paris die Berufungsverhandlung gegen den Punktabzug beim Großen Preis von Ungarn in Budapest statt, bei dem Weltmeister Fernando Alonso seinen Mclaren-Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton im Qualifying blockiert hatte.

Bereits am 13. September beraten die Richter an gleicher Stelle über den Freispruch für die Silberpfeile in der Spionage-Affäre durch das World Motor Sport Council der FIA. Wie in dieser Sitzung wird aus Gründen der Transparenz auch bei der zweiten Verhandlung die Presse zugelassen. Das teilte die FIA am Freitag in einer Presseerklärung mit.

Alonso hatte in Budapest mit seiner Blockade-Aktion verhindert, dass Hamilton im Qualifying noch rechtzeitig vor dem Ende eine schnelle Runde fahren konnte und sich dadurch vor dem Briten die Pole Position gesichert. Die Rennkommissare hatten später den Spanier um fünf Startplätze zurückversetzt. Er wurde bei Hamiltons Sieg dadurch nur Vierter. Dem Team wurden aber alle Punkte für die Konstrukteurs-WM abgezogen, wogegen der britische Motorsport-Verband für den Rennstall in Berufung ging.

Ohne diese 15 Zähler beträgt der Vorsprung der "Silberpfeile" vor Ferrari vor dem 12. von 17 WM-Läufen am Sonntag in Istanbul (14.00 Uhr Mesz/live bei Premiere und RTL) 19 Punkte (138:119). In der Fahrerwertung, die von dem Punktabzug nicht beeinträchtigt war, führt Hamilton mit 80 Punkten vor Alonso (73).

© SID

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