Sebastian Vettel „Ferrari ist etwas Besonderes“

Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel startet nun für Ferrari. Er spricht im Interview über seine Ziele für diese Saison, das neue Auto und seine Motivation. Beginnt nun eine langwierige Aufholjagd auf Mercedes?
Kommentieren
Sebastian Vettel will mit Ferrari den Abstand auf das überlegene Mercedes-Team verkürzen. Quelle: dpa
Formel 1 - Testfahrten

Sebastian Vettel will mit Ferrari den Abstand auf das überlegene Mercedes-Team verkürzen.

(Foto: dpa)

Jerez de la FronteraWie war ihr erster richtiger Testtag als Ferrari-Fahrer?
Vettel: Ich hatte ja schon im Winter die Möglichkeit, das Team kennenzulernen. Aber dieses war natürlich der erste richtige Tag mit dem neuen Auto. Es wäre schön gewesen, noch mehr Runden zu fahren, alles in allem können wir aber sehr glücklich sein. Der erste Eindruck war ziemlich gut.

Gibt es in diesem Jahr für Sie eine besondere Motivation durch den Wechsel, durch das neue Umfeld?
Wie ich schon gesagt habe, war ich ein paar Mal den Winter über in Maranello und was ich gesehen habe, ist wirklich beeindruckend. Das Potenzial ist riesig. Es ist natürlich auch eine Zeit großer Veränderungen, eine Menge Leute sind gegangen, andere sind gekommen. Manche haben andere Stellen bekommen. Es wird also ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen. Die Motivation ist aber definitiv hoch, so schnell wie möglich zurückzukommen.

Die Super-Saison der deutschen Silberpfeile
Formula One Grand Prix of Abu Dhabi
1 von 26

A wie Abschied
Sebastian Vettel verlässt nach 15 Jahren seinen Förderer Red Bull, Fernando Alonso reichen fünf Jahre Ferrari. Die Trennung fällt beiden nach einem Frustjahr nicht schwer.

Nico Rosberg und Lewis Hamilton
2 von 26

B wie Befehlsverweigerung
Lewis Hamilton ignorierte in Ungarn die Anweisung des Teams und blieb vor Nico Rosberg. In Spa hielt sich der Deutsche nicht an Absprachen und rauschte seinem Kollegen ins Auto.

Ferrari Chairman Montezemolo's farewell in Maranello
3 von 26

C wie Ciao
Luca di Montezemolo hat Ferrari über Jahrzehnte geprägt. Weil die Erfolge zu lange ausbleiben, wird der Firmen-Boss vom Hof gejagt. Vorher hatte schon Teamchef Stefano Domenicali gehen müssen.

huGO-BildID: 40405289 Williams' Brazilian driver Felipe Massa (L) and Williams' Finnish driver Valtteri Bottas sit before a group photo at
4 von 26

D wie Doppel-Punkte
Dass der Schlussakt in Abu Dhabi doppelt so wertvoll sein soll wie der Klassiker in Monaco, verstand niemand. Dennoch: Der PR-Kniff machte das Titelfinale noch offener.

Sign in support of Marussia Formula One driver Jules Bianchi of France is seen among members of Ferrari Formula One team before the first Russian Grand Prix in Sochi
5 von 26

F wie #ForzaJules
Der böse Unfall von Jules Bianchi in Japan erschütterte die Motorsport-Welt. Der Franzose lag sieben Wochen im Koma, ehe er zumindest in seine Heimat verlegt werden konnte.

Flavio Briatore in Genoa
6 von 26

E wie Entertainment
Der zwielichtige Flavio Briatore als Berater zur Verbesserung des Entertainments? Diese zweifelhafte Idee wurde in Ungarn bekannt, aber schnell wieder verworfen. Wohl besser so.

Red Bull F1 driver Ricciardo of Australia drives during the qualifying session of the Abu Dhabi F1 Grand Prix at the Yas Marina circuit in Abu Dhabi
7 von 26

G wie Grinsen
Daniel Ricciardo ist der Aufsteiger der Saison. Der stets fröhliche Red-Bull-Neuling bezwang nicht nur Teamkollege Vettel, sondern schnappte sogar Mercedes ein paar Siege weg.

Sie fahren jetzt für ein italienisches Team, das sich selbst auch gern als Familie bezeichnet. Fühlen Sie eine entsprechende Veränderung?
Das Gefühl ist definitiv anders. In jedem Team fühlt es sich aber anders an. Das war bei Toro Rosso so und auch bei Red Bull. Ferrari ist ein bisschen mehr wie Toro Rosso, weil es auch ein italienisches Team ist. Aber ich bereue keine Minute, die ich bei Red Bull war, ich hatte dort eine gute Zeit. Um es aber zusammenzufassen: Ferrari ist etwas Besonderes.

Macht das Auto schon das, was sie wollen?
Ich bin ja nicht den 2014er Ferrari gefahren. Aber als Start war das ein guter Tag. Es gibt natürlich einige Dinge, die anders sind. Das Layout des Lenkrades zum Beispiel. Es braucht ein bisschen Zeit, sich daran zu gewöhnen. Hinter dem Wagen steckt auch eine andere Philosophie, weil ihn andere Leute gebaut haben. Aber wie schon gesagt, habe ich die Zeit im Winter genutzt, mich daran zu gewöhnen, um mich nur aufs Auto konzentrieren zu können.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
„Es ist eine ganz neue Herausforderung“
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

0 Kommentare zu "Sebastian Vettel: „Ferrari ist etwas Besonderes“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%