Weiter in Lebensgefahr Schumachers Zustand leicht verbessert

Auch nach der achten Nacht gibt es keine Entwarnung, aber doch leichte Hoffnung. Michael Schumachers Zustand ist stabil, wenn auch weiter kritisch. Wie sich sein Skiunfall ereignete, dürfte am Mittwoch klar werden.
Update: 06.01.2014 - 21:07 Uhr Kommentieren
Das Krankenhaus in Grenoble, in dem die Ärzte weiter um das Leben von Michael Schumacher kämpfen. Quelle: dpa

Das Krankenhaus in Grenoble, in dem die Ärzte weiter um das Leben von Michael Schumacher kämpfen.

(Foto: dpa)

Grenoble/Berlin/KölnMehr als eine Woche nach seinem schweren Skiunfall hat sich Michael Schumachers Gesundheitszustand insgesamt stabilisiert und damit leicht gebessert. Seine Managerin Sabine Kehm wollte in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa am Montagabend allerdings nicht bestätigen, dass der 45 Jahre alte Formel-1-Rekordweltmeister mittlerweile außer Lebensgefahr sei. Zuerst hatte „bild.de“ berichtet, Schumacher schwebe nicht mehr in „akuter“ Lebensgefahr. „Bild“ bezog sich dabei auf das „engste Umfeld“ Schumachers.

Die Managerin verwies nun auf das ärztliche Bulletin vom Nachmittag. Dieses sei im Lichte der vorhergehenden Ankündigung der Klinik zu lesen, sich erst wieder bei einem neuen medizinischen Stand zu äußern. Darin hatte es geheißen, Schumachers Zustand sei „stabil“. Die Ärzte sehen die Situation auch weiterhin kritisch.

Schumacher hatte sich am 29. Dezember beim Skifahren in Méribel bei einem Sturz auf einen Felsen schwere Kopfverletzungen zugezogen. Er wurde bislang zweimal operiert. Schumacher liegt weiter im künstlichen Koma.

„Der klinische Zustand von Michael Schumacher wird als stabil angesehen und kontinuierlich beaufsichtigt. Das zuständige Ärzteteam unterstreicht jedoch, dass sie nicht aufhören werden, die Situation von Michael als kritisch zu betrachten“, hieß es in der ärztlichen Mitteilung, die Schumachers Managerin am Nachmittag verbreitetet hatte.

Darin betonten die Mediziner auch, die Privatsphäre des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters verlange, dass Details seiner Behandlung nicht genannt würden. „Aus diesem Grund planen wir zunächst keine weitere Pressekonferenz oder schriftliche Pressemitteilung“, stellten die Ärzte des Universitätskrankenhauses von Grenoble klar.

Dieses wurde seit der Einlieferung Schumachers rund anderthalb Stunden nach seinem Unfall tagelang von Medienvertretern regelrecht umlagert. Trotz leichter Normalität vor dem Haupteingang warteten auch am Montag noch rund zwei Dutzend Kamerateams am Seitenportal, das die Familie und die Freunde des mittlerweile 45-Jährigen meist nutzen.

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