Olympia-Werbung Das IOC-Monopol wackelt

Für das Olympia-Sponsoring gab Adidas einst Millionen aus. In Rio spart sich der Konzern das Geld. Die sozialen Medien sorgen dafür, dass Sportverbände wie das IOC bald ein neues Geschäftsmodell brauchen. Ein Kommentar.
Immer mehr Firmen erkennen, dass sie die globalen Sportevents ohne sündhaft teure Verträge nutzen können. Quelle: AFP
Rugbyspieler Sonny Bill Williams auf Werbetour für Adidas

Immer mehr Firmen erkennen, dass sie die globalen Sportevents ohne sündhaft teure Verträge nutzen können.

(Foto: AFP)

Bei Olympia als Sponsor dabei zu sein: Für Adidas war das selbstverständlich. In Peking 2008 war der Turnschuh-Hersteller als offizieller Ausrüster an Bord, vier Jahre später in London auch. Dieses Jahr spart sich die Marke die Millionen fürs Internationale Olympische Komitee (IOC) und die lokalen Organisatoren. Einerseits, weil Brasilien nicht so lukrativ ist als Absatzmarkt wie China oder Großbritannien. Wichtiger noch: Es ist gar nicht mehr nötig, einen teuren Vertrag abzuschließen. Adidas kriegt seine Werbebotschaften auch so unters Volk, die sogenannten sozialen Medien machen es möglich.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Olympia-Werbung - Das IOC-Monopol wackelt

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%