Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

40-seitiges Protokoll Schlüsselfigur Ante S. packt aus

Im Skandal um manipulierte Fußball-Spiele in Deutschland ist die Berliner Staatsanwaltschaft zu neuen Erkenntnissen gelangt. Der Kroate Ante S., die Schlüsselfigur in der Affäre, hat sein Schweigen gebrochen - nicht nur, was seine eigene Rolle angeht.

HB BERLIN. "Er hat sehr ausführlich ausgesagt", bestätigte am Mittwoch Frank Thiel, Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft. Das würde nicht nur die eigene Beteiligung von Ante S., der seit fast vier Monaten in der Untersuchungshaft sitzt, am Wettskandal betreffen.

Ante S. war Ende Januar nach Geständnissen des ehemaligen Schiedsrichters Robert Hoyzer gemeinsam mit seinen Brüdern Milan und Filip festgenommen worden. Die beiden anderen Hauptbeschuldigten aus dem Berliner Café King, das die Zentrale des Wettbetrugs gewesen sein soll, schweigen weiter zu allen Vorwürfen. Alle drei Brüder sitzen wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Betrugs in Berlin-Moabit ein.

Ante S. war an mehreren Tagen von den ermittelnden Staatsanwälten vernommen worden. "Er hat die Vorwürfe gegen ihn weitgehend eingeräumt", berichtete Thiel. Darüber hinaus habe er aber auch darüber hinaus umfangreiche Aussagen gemacht. "Insofern hat sich tatsächlich Neues ergeben." Details wollte Thiel nicht nennen. Erst einmal sei die Befragung, die in einem 40-seitigen Protokoll festgehalten ist, abgeschlossen.

Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote