America's Cup Das unmögliche Comeback

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Strafpunkte wegen unerlaubter Umbauten am Schiff werfen Oracle zurück

Am Dienstag morgen schaffte der australische Skipper Jimmy Spithill mit seiner Crew dann in der finalen Rennserie das Undenkbare. Nach sechs Niederlagen in Serie zeigte zu Beginn des ersten Rennens des Tages die konkurrierende Monsterjacht vom Emirates Team Neuseeland Nerven, machte Fehler und handelte sich zwei Zeitstrafen ein. Lauf 17 war verloren. Hätte das Oracle-Team nicht im Vorfeld zwei Strafpunkte wegen unerlaubter Umbauten an ihrem Schiff auf ihr Konto bekommen, wären sie jetzt die Sieger. Aber so mussten sie auch Rennen 18 gewinnen, was tatsächlich am späten Dienstag gelang. Nun entscheidet der ultimative Schlagabtausch am Mittwoch.

Dabei schien alles so klar. Vergangenen Mittwoch hatten die Neuseeländer ihre große Chance. Mit einer 8:1-Führung brauchten sie nur noch einen Sieg. Oracle entschied zwar Rennen Nummer zwölf für sich, aber in Rennen 13 führten die „Kiwis“ souverän. Doch dann flaute der Wind ab und die Fahrt verlangsamte sich. Nach Verstreichen des obligatorischen 40-Minuten-Zeitlimits wurde das Rennen mit der Ziellinie in Sicht abgebrochen und neu gestartet. Das war der Beginn der längsten Siegesserie in der Geschichte der 162-jährigen Regatta, die Team Oracle wieder ins Spiel brachte. Skipper Spithill gibt sich vor Journalisten ebenso kämpferisch wie realistisch nach dem vorentscheidenden Sieg. „Es ist noch nicht vorbei. Das ist die klare Botschaft“, so Spithill. „Morgen müssen wir es zu Ende bringen.“

Der letzte Lauf findet Mittwoch gegen 22 Uhr deutscher Zeit statt, wenn der launige Wind in der Bucht von San Francisco mitspielt.

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1 Kommentar zu "America's Cup: Das unmögliche Comeback"

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  • Der Mast is ja 40 Meter hoch, nicht 22...

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