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ARD-Korruptionsaffäre Mohren-Affäre kostet Sporthilfe-Chef den Posten

Der Chef der Athletenförderung Stiftung Deutsche Sporthilfe, Hans-Ludwig Grüschow, ist wegen umstrittener Zahlungen an den mittlerweile geschassten Fernseh-Sportchef des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), Wilfried Mohren, zurückgetreten.
Hans-Ludwig Grüschow. Foto: dpa

Hans-Ludwig Grüschow. Foto: dpa

HB FRANKFURT AM MAIN. Grüschow erklärte am Freitag, er stelle seinen Posten mit sofortiger Wirkung zur Verfügung. Über seine Nachfolge will der Vorstand der Stiftung bereits am Sonnabend beraten.

Grüschow hatte Mohren zum "Medienbotschafter" erkoren und ihm dafür 45000 Euro gezahlt. Zusätzlich bekam Mohren vom Heizungsablesefirma Techem AG etwa 100000 Euro und soll im Gegenzug dafür gesorgt werden, dass ein sportlich unbedeutendes Hallenfußballturnier, das die Firma finanzierte und das ihren Namen trug, im MDR-Fernsehen großzügig übertragen wurde. Grüschow war bis 1999 den Vorstandschef der Techem und bis 2003 Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Mohren sitzt seit Tagen wegen Korruptionsverdachts in Untersuchungshaft. Sein Arbeitgeber hatte ihn nach Prüfung der Vorwürfe fristlos entlassen; MDR-Intendant Udo Reiter nannte die Beweislage "erdrückend". Mittlerweile sind aber Vorwürfe laut geworden, der MDR habe seit Jahren Hinweise auf Mohrens Machenschaften erhalten, sei aber untätig geblieben. Am Dienstag hatten Ermittler der Staatsanwaltschaft deswegen auch die Geschäftsstelle der Sporthilfe in Frankfurt/Main durchsucht. Die Stiftung hat als Sozialwerk des deutschen Sports seit 1967 rund 35000 Sportler mit 320 Millionen Euro gefördert.

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