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Bob Weltcup Deutsche Bob-Piloten ausgebremst

Keinen Podestplatz gab es für Deutschlands Bob-Piloten beim Weltcupfinale in Königssee. Im Viererbob siegte der Kanadier Pierre Lueders, Matthias Höpfner wurde Fünfter. Andre Lange landete nur auf Rang acht.

Beim Weltcupfinale in Königssee hat Bob-Pilot Matthias Höpfner aus Oberbärenburg als Fünfter seinen ersten Podestplatz des Winters im großen Schlitten um elf Hundertstelsekunden verpasst, Doppel-Olympiasieger Andre Lange litt unter Materialproblemen und wurde nur Achter. Der Kanadier Pierre Lueders siegte vor dem US-Amerikaner Steven Holcomb (0,09 Sekunden zurück) und dem Letten Janis Minins (0,13).

Den Viererbob-Gesamtweltcup sicherte sich erstmals der Russe Jewgeni Popow. Der 29-Jährige stürzte im ersten Durchgang und war nach Bestzeit im zweiten Versuch am Ende Neunter. Nach den insgesamt acht Saisonrennen lag er 25 Zähler vor Holcomb.

"Die Materialprobleme liegen auf der Hand, wir müssen die richtigen Rückschlüsse ziehen", sagte Lange: "Ich habe viele Ideen, auch gibt es schon Entwürfe und Termine mit der FES - da liegen wir gut im Plan."

Das erste Bier des Tages

Für Höpfner endete eine verkorkste Saison mit den Stürzen bei EM und WM nicht mit dem erhofften ersten Podestplatz. Dennoch schöpfte der 31-Jährige aus zwei ordentlichen Fuhren Mut, kündigte mit Blick auf die Heim-WM 2008 in Altenberg sogar einen Großangriff auf Lange an: "Da will ich Weltmeister werden, und zwar möglichst zweimal."

Der Oberhofer Lange, der nach den deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende in Königssee noch testen wird, zeigte nach Platz neun im erstem Durchgang Humor. "Oh Mann. Es ist schon so weit gekommen, dass wir nicht mal mehr zum Wiegen geschickt werden", meinte er grinsend: "Eigentlich könnte man da gleich das erste Bier des Tages aufmachen."

© SID

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