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Bob Weltcup Lange verliert Weltcup-Führung im Viererbob

Andre Lange hat beim Weltcup in St. Moritz mit einem siebten Platz das schlechteste Saisonergebnis im Viererbob erzielt. Der Lette Janis Minins wurde Erster in der Schweiz.

Bob-Olympiasieger Andre Lange wurde nach dem deutschen Doppelsieg im Zweier im Skandalrennen von St. Moritz vom Winde verweht. Statt des erhofften ersten Saisonsieges lieferte er unter irregulären Bedingungen als Siebter im Vierer das schwächste Resultat ab und verlor dadurch die Führung im Gesamtweltcup.

"Es war ein chaotisches Rennen. Man hätte nicht fahren dürfen, aber man hat es wohl wegen Fernsehen und Zuschauern durchgezogen", schimpfte Bundestrainer Raimund Bethge: "Das war ein großes Risko, und man kann froh sein, dass alle gesund runtergekommen sind." Der Start des ersten Durchgangs im Vierer war zunächst um eine Stunde verschoben worden, weil orkanartige Böen Äste und Gegenstände auf die Strecke geweht hatten.

Sturz von Tosini

Dann wurde trotz wenig verbesserter Bedingungen gestartet, und der erfahrene Italiener Fabrizio Tosini stürzte mit seiner Crew. Alle blieben ohne ernsthafte Verletzungen. Lange erwischte im ersten Durchgang eine Böe, und so half ihm auch die Bestzeit im zweiten Lauf nicht mehr. 0,69 Sekunden lag er in der Königsdisziplin hinter dem lettischen Europameister Janis Minins.

Der zweitplazierte Russe Alexander Subkow übernahm mit 1 173 Zählern die Führung im Gesamtweltcup, Lange liegt 17 Zähler zurück nur noch auf Platz drei. "Das muss man abhaken. Immerhin hat es im Zweier geklappt, da haben wir gegen ein sehr starkes Starterfeld gewonnen", meinte Lange.

© SID

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