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Boxen National Kohl hält weiter an Sturm fest

Klaus-Peter Kohl hat bestätigt, weiter mit Felix Sturm arbeiten zu wollen. Der Box-Promoter weist Vorwürfe des Mittelgewichts-Weltmeisters zurück, die zum Vertrauensbruch führten.
Promoter Kohl (r.) will die Zusammenarbeit mit Sturm (l.) fortsetzen. Foto: Bongarts/Getty Images Quelle: SID

Promoter Kohl (r.) will die Zusammenarbeit mit Sturm (l.) fortsetzen. Foto: Bongarts/Getty Images

(Foto: SID)

Box-Promoter Klaus-Peter Kohl hat Felix Sturm eine goldene Brücke für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit gebaut und die Berater des Mittelgewichts-Weltmeisters als Schuldige für den derzeitigen Vertragsstreit ausgemacht. "Ich denke, dass hinter der ganzen Sache seine Berater stecken. Ich glaube nach wie vor an Felix Sturm. Wir haben einen gültigen Vertrag. Ich hoffe immer noch für Felix, dass er gründlich nachdenkt und zur Besinnung kommt", sagte der Chef des Hamburger Universum-Boxstalls der Bild-Zeitung.

Sturm hatte den noch bis Mitte November laufenden Vertrag mit Kohl Anfang August gekündigt und will eine einseitige Option des Promoters auf Verlängerung nicht anerkennen. Stattdessen bezeichnete der Champion das Vertrauenverhältnis zu seinem Promoter zuletzt als "zerstört" und will sich künftig selbst vermarkten. Zu diesem Zweck gründete der Leverkusener bereits eine eigene Agentur.

Kohl: "Kündigung völlig überraschend"

Kohl wehrte sich zudem gegen Vorwürfe Sturms, er habe die Kampfbörsen ohne Rücksprache mit dem Boxer festgelegt. "Das stimmt überhaupt nicht, denn jeden einzelnen Kampf habe ich persönlich mit Felix ausgehandelt. Bis auf den letzten in diesem Juli. Da konnte Felix nicht nach Hamburg kommen, und mein Geschäftsführer hatte mit ihm den Kampfvertrag final abgesprochen", sagte Kohl, den Sturms Kündigung "völlig überraschend und ohne nachvollziehbaren Grund" erreichte.

Sollten sich die beiden Parteien nicht einigen, könnte es zu einem möglicherweise langwierigen Rechtsstreit kommen. Ob und in welchem Maße der 30-jährige Sturm seine Karriere dann zeitnah fortsetzen kann, scheint ungewiss.

© SID

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