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Chelsea ist bereits nach München angereist Bayern versprechen leidenschaftliche Aufholjagd

Ausgerechnet das 100. Champions-League-Spiel des FC Bayern soll nicht das letzte im Münchner Olympiastadion sein, sondern eine magische Fußball-Nacht werden.
„Ich fühle mich gut“ Quelle: dpa

Claudio Pizarro jubelt im Februar nach seinem 3:0-Treffer gegen den BVB.

(Foto: dpa)

dpa MÜNCHEN. Mit dem Top-Sturm Roy Makaay/Claudio Pizarro und der Unterstützung von 59 000 Zuschauern will der Bundesliga-Spitzenreiter das Unmögliche schaffen und gegen die Millionen-Truppe des FC Chelsea nach der 2:4-Hinspielpleite doch noch erstmals seit dem Champions-League-Triumph 2001 wieder ins Halbfinale einziehen.

303 Europapokalspiele haben die Bayern in den vergangenen 43 Jahren bestritten, aber nur einmal konnten sie einen Zwei-Tore- Rückstand aufholen: Am 7. Dezember 1988 gelang das "Wunder von Mailand", als Klaus bei Inter mit 3:1 gewannen und damit die 0:2-Hinspielniederlage wettmachten. Doch diese Statistik schreckt die Bayern nicht. "Wir sind dazu in der Lage, zu Hause drei, vier Tore zu machen. Das haben wir schon gegen Arsenal und Ajax Amsterdam bewiesen. Wir werden alles versuchen", versprach Nationalspieler Michael Ballack eine leidenschaftliche Aufholjagd.

Auch Kapitän Oliver Kahn versprühte Optimismus: "Allein der Name FC Bayern steht für viele große Europapokal-Nächte. Wir haben im Olympiastadion viele große Spiele gemacht. Wir müssen nichts überstürzen, sondern 'nur' ein Tor pro Halbzeit schießen." Ein 2:0 würde reichen, ebenso ein 3:1. Uli Hoeneß, der noch in London gefordert hatte, die Engländer im Rückspiel "niederzumachen", bezog die Fans in seinen "Riesenfunken Hoffnung" mit ein: "Wenn die Zuschauer mitmachen und die Spieler über ihre Leistungsgrenze gehen, haben wir eine Chance", erklärte der Manager.

Die Hoffnung hat in erster Linie drei Namen, die beim Hinspiel schmerzlich vermisst wurden: Makaay, Pizarro und Demichelis. "Alle drei sind wieder dabei. Damit haben wir wieder unsere erfolgreiche Stammformation der letzten Wochen", sagte Trainer Felix Magath. Pizarro will nur zehn Tage nach einem Muskelfaserriss im Oberschenkel ein Blitz-Comeback wagen und zusammen mit Makaay für Tore sorgen. "Da wir Tore erzielen müssen, ist es gut, dass beide dabei sind", frohlockte Kahn. Zehn der 17 Bayern-Treffer in der Champions League gehen auf das Konto von Makaay (7) und Pizarro (3).

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