Diamond League Leichtathletik erneut nicht im TV

14 Meetings auf vier Kontinenten. Acht Millionen Dollar im Preisgeldtopf. In einem Jahr ohne Olympia und WM ist die Diamond League für die Leichtathleten besonders attraktiv. Im TV gibt's davon aber nichts zu sehen.
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Speerwerferin Christina Obergfoell: Livebilder von Leichtathletikwettbewerben gibt es derzeit selten im deutschen Fernsehen. Quelle: dpa

Speerwerferin Christina Obergfoell: Livebilder von Leichtathletikwettbewerben gibt es derzeit selten im deutschen Fernsehen.

(Foto: dpa)

DohaWenn am Freitag in Doha der Startschuss zur fünften Diamond-League-Saison fällt, dann schauen die deutschen Leichtathletik-Fans wieder in die Röhre. Weder die Öffentlich-Rechtlichen noch die Sport-Spartensender werden das Hochglanz-Produkt mit 14 Meetings auf vier Kontinenten übertragen: Wie im Vorjahr senden Eurosport und Sport1 keine Bilder von den Hochkarätern der olympischen Kernsportart.

„Sport1 ist grundsätzlich immer an attraktiven Sportrechten interessiert - dazu zählt natürlich auch die Diamond League. Derzeit haben wir die Leichtathletik allerdings nicht als Programmfarbe im Portfolio“, teilte Sport1-Sprecher Michael Röhrig auf dpa-Anfrage mit. Der Sender sieht die Diamond League als interessant an, hat aber „aus programmlichen Gründen für dieses Jahr keine Übertragungsrechte an der Meeting-Serie erworben“.

„Attraktive TV-Rechte wie die der Diamond League sind für uns immer interessant“, sagte auch Eurosport-Sprecherin Heike Gruner. Immer? Ob in dieser Saison noch etwas geht, blieb mit dieser Aussage offen. Der Sender überträgt in diesem Jahr „wieder zahlreiche Leichtathletik-Events“, darunter die EM im August in Zürich.

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Von einer „fatalen Entscheidung“ und einem „großen Nachteil“ für die Leichtathletik-Nation Deutschland sprach Helmut Digel, langjähriges Council-Mitglied des Weltverbandes IAAF. Die TV-Rechte, die vom Diamond-League-Vermarkter IMG angeboten wurden, „die waren nicht zu teuer“. Die Leichtathletik sei damit nur noch wenige Tage im deutschen Fernsehen präsent und praktisch nur noch „punktuell sichtbar“, bemerkte der Sportwissenschaftler aus Tübingen.

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