Dopingsünder US-Justiz schließt sich Armstrong-Klage an

Zusammen mit einem ehemaligen Teamkollegen Armstrongs zieht die US-Justiz in den Kampf gegen den gefallenen Radstar wegen eines Jahrzehnts von Doping-Missbrauchs. Es um die Rückzahlung von Sponsoring-Millionen.
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Armstrongs Anwälte glauben nicht, dass Sponsoren von der Doping-Affäre geschädigt wurden. Quelle: AP/dpa

Armstrongs Anwälte glauben nicht, dass Sponsoren von der Doping-Affäre geschädigt wurden.

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WashingtonDas US-Justizministerium hat sich einer Klage wegen Betrugs gegen den ehemaligen Radprofi und geständigen Dopingsünder Lance Armstrong angeschlossen. Das teilte das Ministerium und die Vertreter des 41-Jährigen am Freitag mit. In der Klage wird Armstrong vorgeworfen, seinem langjährigen Sponsor US Postal Service seinen Doping-Missbrauch verborgen zu haben.

Floyd Landis, früherer Teamkollege des ehemaligen US-Profis, hatte 2010 die Klage wegen Betrugs eingereicht. Dieser schließt sich das Ministerium nun an. Zuletzt hatten Armstrongs Anwälte mit der Regierung verhandelt.

Dabei ging es darum, wie viel Sponsorengelder Armstrong zurückzahlen solle. Laut seinem Juristen Robert Luskin seien die Gespräche gescheitert, weil „wir dem widersprechen, dass Postal Service geschädigt wurde“.

Das US-Justizministerium hatte schon im Januar kurz vor der Doping-Beichte von Armstrong in der Talkshow von Oprah Winfrey angekündigt, die Klage zu unterstützen. Der Amerikaner hatte eingestanden, sich von Mitte der 90er Jahre bis 2005 unter anderem mit EPO, Eigenblut, Kortison und Wachstumshormonen gedopt zu haben. Schon zuvor waren ihm seine sämtlichen sieben Tour-de-France-Siege aberkannt worden.

  • dpa
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