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Einige Manipulationsversuche gescheitert DFB: Hoyzer hat vier Spiele manipuliert

Der zurückgetretene Schiedsrichter Robert Hoyzer hat nach Erkenntnissen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vier Spiele manipuliert. Um Manipulationen zu Gunsten von Sportwetten künftig zu verhindern, will der DFB möglichst bald ein Frühwarnsystem installieren.

HB FRANKFURT. Die neuen Erkenntnisse stammten aus dem Geständnis Hoyzers bei der Staatsanwaltschaft, sagte der geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger am Donnerstag in Frankfurt. Es handle sich um die Begegnungen Wuppertaler SV gegen Werder Bremen Amateure, TSV Eintracht Braunschweig gegen FC St. Pauli, SC Paderborn gegen Hamburger SV und LR Ahlen gegen Wacker Burghausen.

Die Partie MSV Duisburg gegen SpVgg Greuther Fürth sei wie von Hoyzers Auftraggebern gewünscht ausgegangen, ohne dass Hoyzer sie habe manipulieren müssen, sagte Zwanziger weiter. Bei den Spielen SC Paderborn gegen den Chemitzer FC sowie SpVgg Unterhaching gegen den 1. FC Saarbrücken seien Manipulationsversuche Hoyzers misslungen.

In Abstimmung mit der Deutschen Fußball-Liga (DFL) als Vertreterin der Vereine der Ersten und Zweiten Liga habe der DFB bereits erste Maßnahmen ergriffen, um ein Frühwarnsystem zu installieren, sagte Liga-Chef Werner Hackmann. "Mit der Firma Betradar.com wird in Kürze ein Vertrag abgeschlossen. Bereits jetzt besteht enger Kontakt mit Betradar.com, um den Spieltag an diesem Wochenende abzusichern", sagte Hackmann.

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