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Eishockey NHL Millionen-Forderung für Umzug der Coyotes

Ein Konkursgericht hat eine hohe Millionen-Gebühr zur Bedingung für den Verkauf des bankrotten NHL-Clubs Phoenix Coyotes nach Kanada gemacht.
Enver Lisin und Viktor Tikhonov von den Pheonix Coyotes. Foto: Bongarts/Getty Images Quelle: SID

Enver Lisin und Viktor Tikhonov von den Pheonix Coyotes. Foto: Bongarts/Getty Images

(Foto: SID)

Im Streit über die Zukunft der bankrotten Phoenix Coyotes aus der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL hat ein Konkursgericht eine hohe Millionen-Gebühr zur Voraussetzung für den Verkauf des Klubs nach Kanada gemacht. Richter Redfield Baum verlangte bei einer Anhörung von der Liga und dem kanadischen Kaufinteressenten James Balsillie eine Einigung auf die Gebühr, bevor das Gericht überhaupt eine Entscheidung über die rechtliche Möglichkeiten eines Umzugs entscheiden wird. Balsillies Anwälte berichteten vor Gericht von einer inoffiziellen NHL-Forderung für den Umzug von 100 Mill. Dollar und bezeichneten diese Summe als völlig unrealistisch.

Der derzeitige Coyotes-Besitzer Jerry Moyes hatte Anfang Mai angesichts von Millionen-Verlusten Konkurs für das Team angemeldet und zugleich Balsillies Kaufofferte über 212,5 Mill. Dollar eingereicht. Die NHL will Phoenix als Standort des Teams halten.

Die Liga argumentiert, dass die Liga ungeachtet der Eigentumsrechte von Moyes grundsätzlich die Entscheidungshoheit über die Lizenzvergabe besitzt und außerdem aufgrund der seit Monaten massiven Unterstützung des Klubs durch NHL-Mill. kein akuter Handlungsbedarf bestehen würde. Darüber hinaus hätten inzwischen bereits vier Investoren unabhängig voneinander gegenüber der NHL Interesse an der Übernahme des Klubs in Phoenix signalisiert.

© SID

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