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Fechten DM Britta Heidemann verpasst Degen-Titel

Fecht-Weltmeisterin Britta Heidemann hat ihren ersten Titel bei den deutschen Meisterschaften verpasst. Die Männer qualifizierten sich zum ersten Mal seit 1952 nicht für Olympia.

Fecht-Weltmeisterin Britta Heidemann gewinnt den nationalen Titel einfach nicht. Bei den deutschen Meisterschaften der Degenfechterinnen unterlag die Olympia-Favoritin aus Leverkusen im Finale im Sudden Death gegen Beate Christmann aus Tauberbischofsheim 6:7, die erstmals Meisterin wurde. Heidemann konnte bislang weder im Einzel noch mit der Mannschaft einen DM-Triumph feiern. Dritte wurden die Bonnerin Imke Duplitzer, zweite deutsche Olympia-Starterin mit dem Degen, und Monika Sozanska (Heidenheim).

Bei den Männern, von denen sich erstmals seit 1952 kein deutscher Athlet für Olympia qualifizieren konnte, machten die Gastgeber die ersten vier Plätze unter sich aus. Sven Schmid setzte sich im Finale trotz muskulärer Probleme im Oberschenkel gegen Jörg Fiedler mit 15:14 durch. Dritte wurden Martin Schmitt und Norman Ackermann. Am Sonntag folgen die Mannschafts-Titelkämpfe.

Der ehemalige Weltklasse-Fechter Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sport-Bundes (Dosb), hat die Meisterschaften zu einem Olympia-Appell genutzt und dazu aufgerufen, die Spiele in Peking im August nicht zu politisieren. "Bei all den Diskussionen der vergangenen Wochen sollten wir nicht vergessen: Es geht um Sport. Auf die Athleten sollten wir uns konzentrieren und ihre Leistungen respektieren. Das ist es, worum es bei Olympischen Spielen geht", sagte der IOC-Vizepräsident in Tauberbischofsheim.

Gerade die Athleten des Deutschen Fechter-Bundes (Dfeb) hatten sich an den Diskussionen rund um den Tibet-Konflikt und die Vorgehensweise des Olympia-Gastgebers China beteiligt. Die zum vierten Mal an den Spielen teilnehmende Duplitzer hatte angekündigt, nicht an der Eröffnungsfeier teilzunehmen und zudem zu einem TV-Boykott der Zeremonie aufgerufen.

© SID

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