Handball-WM „Es war eigentlich ein gefühlter Sieg“

Die deutschen Handballer sind dicht am vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale vorbeigeschrammt. Gegen den WM-Zweiten Dänemark gab es ein starkes Unentschieden. Die K.o.-Runde der WM ist jedoch zum Greifen nah.
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Mit einem unentschieden gegen Dänemark verteidigt die DHB-Auswahl bei der Handball-WM in Katar die Gruppenführung und steht unmittelbar vor dem Einzug ins Achtelfinale. Quelle: dpa

Mit einem unentschieden gegen Dänemark verteidigt die DHB-Auswahl bei der Handball-WM in Katar die Gruppenführung und steht unmittelbar vor dem Einzug ins Achtelfinale.

(Foto: dpa)

DohaDie deutschen Handballer haben den Coup knapp verpasst, das Achtelfinale bei der Weltmeisterschaft in Katar aber ist zum Greifen nah: In einem packenden Krimi erkämpfte der WM-Nachrücker am Dienstag in Doha gegen den WM-Zweiten Dänemark ein 30:30 (16:16) und bleibt ungeschlagen.

Durch den Punktgewinn verteidigte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) die Tabellenführung in der Vorrundengruppe D und braucht nur noch einen Punkt zum vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde. Bester deutscher Torschütze vor rund 3500 Zuschauern war Steffen Weinhold mit acht Treffern.

„Ich bin sehr zufrieden. Es war eigentlich ein gefühlter Sieg. Die Jungs haben super gespielt. Die letzten zwei Minuten in Unterzahl waren schwer. Wir sind glücklich mit dem Punkt gegen eine starke Nation“, bilanzierte Bundestrainer Dagur Sigurdsson im TV-Sender Sky freudestrahlend.

„Der Punkt hilft uns sehr viel, aber natürlich hätten wir lieber gewonnen“, sagte Weinhold. Mit dem Remis sei aber der Grundstein fürs Achtelfinale gelegt worden. Die weiteren Gegner in der Vorrundengruppe D sind am Donnerstag Panamerikameister Argentinien und am Samstag (jeweils 17.00 Uhr MEZ/Sky) Saudi-Arabien.

Die ersten vier Teams der Sechser-Gruppen erreichen das Achtelfinale. „Jetzt muss man aufpassen, dass wir nicht weg vom Gas gehen. Jetzt ist Argentinien, das ist das Allerwichtigste“, betonte Torhüter Silvio Heinevetter. Für zusätzlichen Druck gegen die Dänen sorgte der isländische Bundestrainer, indem er mit einem taktischen Kniff aufwartete.

Überraschend ließ er erstmals eine Abwehrformation mit zwei vorgezogenen Spielern spielen, die die dänischen Rückraumspieler weit weg vom Tor attackierten. So erkämpfte sich die deutsche Mannschaft eine 3:1-Führung (5.), die bis zum 3:3 eine Minute später hielt. Auch einen 7:5-Vorteil (13.) glichen die Dänen beim 7:7 (15.) wieder aus.

Auch zur Halbzeit stand es unentschieden
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