Handball-WM in Katar Deutsche Handballer im Hoch

Das Unentschieden gegen Dänemark hat im deutschen Handball-Lager ein WM-Hoch ausgelöst. Die Ziele lauten Einzug ins Achtelfinale und Gruppensieg. Vorher dem nächsten Gegner war aber noch Zeit für Zärtlichkeiten.
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Nationaltrainer Dagur Sigurdsson (r.) schwört seine Jungs auf das nächste Spiel gegen Argentinien ein. Gegen die Südamerikaner will der Isländer nachlegen. Quelle: dpa

Nationaltrainer Dagur Sigurdsson (r.) schwört seine Jungs auf das nächste Spiel gegen Argentinien ein. Gegen die Südamerikaner will der Isländer nachlegen.

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DohaNach dem Glanzauftritt gegen Dänemark hätten die deutschen Handballer die ganze Welt umarmen können, ein paar Stunden später mussten am Weltknuddeltag die Teamkollegen reichen. „Ich werde mir mal 'Bambam' zur Brust nehmen“, sagte Torhüter Silvio Heinevetter am Mittwoch und machte sich im Teamhotel auf die Suche nach dem bulligen Kreisläufer Patrick Wiencek. Das 30:30 am Dienstagabend gegen den WM-Zweiten Dänemark hat die Spieler von Bundestrainer Dagur Sigurdsson in Hochstimmung versetzt und ihnen Lust auf das kommende Spiel gegen Argentinien gemacht.

„Das fühlt sich gut an. Aber man hat nach dem Spiel auch realisiert, was das für eine dünne Linie ist. Deswegen muss man am Boden bleiben und den Fokus halten. Deswegen ist die Konzentration erstmal nur auf Argentinien gerichtet“, erklärte Sigurdsson.

Gegen den Panamerikameister reicht der ungeschlagenen Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) bereits ein Unentschieden zum vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale. Dem Isländer aber ist das nicht genug. „Es wäre zu früh, Kräfte zu schonen. Wir gehen das mit Vollgas an“, stellte er klar.

„Es gibt keinen Grund für maximale Euphorie, aber ein bisschen zufrieden dürfen wir schon sein“, befand DHB-Leistungssportchef Bob Hanning. Mit zwei Siegen erst gegen Argentinien und zum Vorrundenabschluss am Samstag (jeweils 17.00 Uhr MEZ/Sky) gegen den krassen Außenseiter Saudi-Arabien würde das deutsche Team den im Vorfeld nicht für möglich gehaltenen Gruppensieg perfekt machen. „Jedes Spiel ist hier ein Endspiel“, sagte Sigurdsson.

Zeit der Zärtlichkeiten gegen Argentinien vorbei
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