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Hoeneß und Assauer: Versöhnung am Telefon

Die Unstimmigkeiten zwischen dem FC Schalke 04 und dem FC Bayern München sind offenbar ausgeräumt. Der frisch gebackene deutsche Meister hat ein Glückwunschschreiben aus Schalke erhalten, worauf es ein versöhnliches Telefongespräch der Clubmanager gab.
Geliebter Feind Quelle: dpa

Uli Hoeneß und Rudi Assauer (r) im Gespräch.

(Foto: dpa)

dpa MüNCHEN. Die Unstimmigkeiten zwischen dem FC Schalke 04 und dem FC Bayern München sind offenbar ausgeräumt. Der frisch gebackene deutsche Meister hat ein Glückwunschschreiben aus Schalke erhalten, worauf es ein versöhnliches Telefongespräch der Clubmanager gab.

Es waren "nicht einfach nur drei Zeilen. Sondern offen und ehrlich, unterschrieben von der kompletten Schalker Führung", sagte Bayern-Manager Uli Hoeneß in der "Sport Bild" über den Brief. "Er hat sich so darüber gefreut, dass er sich ausdrücklich bei mir bedankt hat", wird sein Schalker Kollege Rudi Assauer zitiert.

Die Geste der Rivalen ist umso erstaunlicher, nachdem Hoeneß Assauer während der Saison wegen Schalkes angeblich riskanter Finanzpolitik attackiert hatte. Im Brief aus Gelsenkirchen an die Bayern heißt es wörtlich: "Anerkennung, Respekt, Glückwunsch, Ihr wart wirklich die Besten. Ihr habt auf der Zielgeraden ein Tempo vorgelegt, dem wir nicht mehr folgen konnten. Das zeigt die Klasse, die in Eurem Kader steckt."

Hoeneß kündigte Assauer jedoch an, dass der FC Bayern nach zwei Bundesliga-Niederlagen gegen Schalke das DFB-Pokalfinale am 28. Mai in Berlin gewinnen werde. "Drei Niederlagen hintereinander, das sind unsere Fans von uns nicht gewöhnt", sagte Hoeneß. Aber: "Wenn Schalke gewinnt, dann werde ich genauso herzlich und fair gratulieren wie jetzt die Schalker. Denn wer uns in der derzeitigen Form schlägt, der hätte das auch verdient."

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