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Jan Ullrich ist die klare Nummer eins Team T-Mobile lässt auch Aldag zuhause

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Im letzten Augenblick auf den aufgesprungen ist der Italienier Daniele Nardello. Lange verletzt, zeigte er bei der Tour de Suisse eine starke Leistung und überzeugte damit die Team-Verantwortlichen, ihn statt des Russen Sergey Iwanow fahren zu lassen. Dass die Entscheidung in allerletzter Minute fiel, illustriert ein DIN-A-6-Heftchen, das das Team für die Tour mehrere tausend Mal drucken ließ: Darin wird noch Iwanow anstelle von Nardello geführt. "Das Heft verteilen wir trotzdem. Ist ja schließlich zu 90 Prozent richtig", heißt es etwas schlitzohrig bei T-Mobile.

Fahrer wie Verantwortliche bemühten sich bei der Team-Präsentation, Erzfeind Lance Armstrong und sein Team Discovery Channel in die Favoritenrolle zu reden. "Superstark" sei die Mannschaft um den Ausnahmeathleten aus den USA, bemerkte etwa Andreas Klöden. Jan Ullrich indes wich der Frage aus, ob es für ihn der letzte Versuch sei, die Tour zu gewinnen. "Was nach der Tour passiert, weiß ich nicht", ließ Ullrich wissen.

Seine Kunden und die Fernsehzuschauer erfreuen - oder langweilen, je nach Sichtweise - der Mobilfunkanbieter T-Mobile und die ARD in diesem Jahr mit der Anzeige von wichtigen Leistungsdaten der Fahrer. Ein Messgerät erfasst die Geschwindigkeit, die Leistung in Watt sowie die aktuelle Tritt- und Herzfrequenz und leitet es per GPRS-Modem über das Mobilfunknetz weiter. Die ARD will die Daten bei der Live-Übertragung einblenden, T-Mobile veröffentlicht die Informationen auf seiner Internet-Seite und bietet den MDA-besitzern unter seinen Kunden diesen Service an. "Die Konkurrenz hat davon nichts, dazu müsste sie den Ruhepuls und einige andere Daten kennen", versicherte ARD-Radsportexperte Werner Zimmer.

Die Konkurrenz vom ZDF hat die Ausmusterung von Rolf Aldag übrigens sofort als Chance erkannt und den 36-Jährigen als Experten angeheuert. Er kommentiert an der Seite von Reporter Peter Leissl die Rennen und steht nach dem Zieleinlauf Moderator Rudi Cerne bei der Etappen-Analyse zur Seite.

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