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Kanada verpasst WM-Hattrick Tschechien entthront Ahornblätter

Die tschechische Eishockey-Nationalmannschaft um Superstar Jaromir Jagr ist zum elften Mal Eishockey-Weltmeister. Im Finale besiegten sie den leicht favorisierten Titelverteidiger Kanada klar mit 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) und verhinderten damit den ersten Titel-Hattrick der Nordamerikaner seit 53 Jahren. Die Kanadier ließen ihrem Frust darüber gegen Spielschluss freien Lauf und zettelten noch eine handfeste Prügelei an.
Der tschechische Torschütze Vaclav Prospal versucht Goalie Martin Brodeur zu überwinden.Foto:dpa

Der tschechische Torschütze Vaclav Prospal versucht Goalie Martin Brodeur zu überwinden.Foto:dpa

HB WIEN. Die Tschechen wiederholten damit in Wien den Finaltriumph von 1996, als sie an gleicher Stelle mit 4:2 gegen die Profis aus dem Eishockey-Mutterland gewannen und triumphierten zum fünften Mal seit der Trennung von der Slowakei.

Für den 33-jährigen Jagr war es der erste WM-Titel seiner großen Karriere, nachdem er weder 1996 noch bei den Erfolgen zwischen 1999 und 2001 dabei war. Der mit elf Millionen US-Dollar Jahresgehalt teuerste Spieler der Welt vervollständigte damit seine Titelsammlung. Als insgesamt 15. Spieler der Welt gewann er Olympia-Gold, den Stanley-Cup und den WM-Titel. Die Kanadier verpassten es dagegen, für die Final-Niederlage vor neun Jahren an gleicher Stelle Revanche zu nehmen sowie die Chance, mit 24 WM-Titeln alleiniger Rekordweltmeister zu werden.

Zum Nachlesen:


Das Finale der Eishockey-WM 2005 im


» Live-Ticker

von Handelsblatt.com

Mit einer defensiven Meisterleistung und guter Chancenverwertung brachte der Olympiasieger von 1998 den Sieg unter Dach und Fach. Vaclav Prospal (5.) sorgte schon früh für die tschechische Führung, dann traf Martin Rucinsky (44.) gegen den optisch überlegenen Titelverteidiger, der nicht wie gewohnt zum Zug kam. Beide Tore hatte Superstar Jagr vorbereitet. Josef Vasicek erhöhte 53 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Schuss ins leere Tor noch auf 3:0. Im Vorjahr hatten die Kanadier in Prag ein 0:2 gegen Schweden noch aufgeholt.

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