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Katastrophale Platzverhältnisse Stuttgart macht Uefa-Cup-Debakel perfekt

Der VfB Stuttgart hat das deutsche UEFA-Cup-Debakel perfekt gemacht. Die Schwaben verloren am Donnerstag gegen den FC Parma trotz 40-minütiger Überzahl mit 0:2 nach Verlängerung und verpassten als letzter Bundesliga-Vertreter den Einzug ins Achtelfinale.
VfB Stuttgart - FC Parma: Kevin Kuranyi (l) im Zweikampf mit Matteo Contini. Foto: dpa.

VfB Stuttgart - FC Parma: Kevin Kuranyi (l) im Zweikampf mit Matteo Contini. Foto: dpa.

HB STUTTGART. Eine Woche nach dem 0:0 in Italien bot der Bundesliga- Fünfte erneut eine enttäuschende Darbietung. Selbst aus der Roten Karte gegen Paolo Cannavaro (81.) wegen groben Foulspiel wusste der VfB kein Kapital zu schlagen.

Stattdessen war der abstiegsbedrohte Serie A-Club in der Verlängerung hoch überlegen und kam durch Marco Marchionni (98.) und Andrea Pisanu (115.) zum verdienten Sieg. Die 37 000 frierenden Zuschauer ließen mit "Wir woll'n euch kämpfen sehn"-Gesängen und Buh- Rufen ihrem Unmut über das einfallslose Anrennen des VfB freien Lauf. Einzig VfB-Torhüter Timo Hildebrand war es zu verdanken, dass die Gastgeber nicht schon in der regulären Spielzeit die Segel streichen mussten.

Bei klirrender Kälte und katastrophalen Platzverhältnissen waren alle Beteiligten in allererster Linie darauf bedacht, auf dem seifigen Untergrund Halt zu finden und nicht in Rückstand zu geraten. Guter Fußball war bei den Verhältnissen unmöglich. Der VfB hielt sich an die Marschroute von Trainer Matthias Sammer, sich in Geduld zu üben, war dabei aber zu passiv. Nach der frühen Chance von Kevin Kuranyi (3.), der den Ball am langen Eck vorbeischlenzte, blieben Torszenen lange Zeit Mangelware. Jurica Vranjes (44.) und Fernando Meira (45.) hatten kurz vor der Pause noch Möglichkeiten zum 1:0.

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