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Keine Maßnahmen gegen Borussia Dortmund Börse stellt Untersuchung gegen BVB ein

Zur Abwechslung dürften Borussia Dortmund gute Nachrichten ins Haus flattern: Die Deutsche Börse wird den einzigen Fußballclub auf ihrem Kurszettel nicht vom Markt nehmen.

HB FRANKFURT. Gestern bestätigte eine Sprecherin auf Anfrage des Handelsblatts, dass eine gegen die Borussia angestrengte Untersuchung abgeschlossen worden sei. Zum Ergebnis wollte sie sich nicht äußern. Aus Finanzmarktkreisen war jedoch zu erfahren, dass es keine Maßnahmen gegen den BVB geben wird. Bei Borussia Dortmund hieß es gestern Nachmittag auf Anfrage, noch sei nichts über das Ergebnis der Untersuchungen bekannt.

Geklärt werden sollte, ob die Borussia beim Börsengang gegen den Paragrafen 43 des Börsengesetzes verstoßen hat. Fraglich war, ob der Club ein Geschäft mit dem Versicherungskonzern Gerling ausreichend dargestellt hat. Dabei hatte der BVB die Markenrechte an seiner Sportartikeltochter Goool an Gerling verleast und als Sicherheit Teile der Borussen-Markenrechte hinterlegt.

Zur Ruhe wird der Bundesligist deshalb aber noch nicht kommen. Der Münchener Anwalt Klaus Rotter hat heute früh seine Anzeige wegen Kapitalanlagebetrugs bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. Es bestehe "der konkrete Verdacht auf Kursmanipulation durch die Fußball-Manager Niebaum und Meier", teilte die Kanzlei Rotter Rechtsanwälte mit. Details will die Kanzlei am kommenden Montag auf einer Pressekonferenz in Dortmund bekannt geben. Diese wird nach seinen Worten auch ein Detail enthalten, dass bisher noch nicht bekannt war. Als Sicherheit für ein Privatdarlehen eines Münsterländer Unternehmers waren nicht nur Teile der Transferrechte an Mittelfeldstar Tomas Rosicky hinterlegt worden, sondern auch Teile der Einnahmen aus Dauerkartenverkäufen. Drittes Sicherungselement sei eine selbstschuldnerische Bürgschaft von Ex-Präsident und-Geschäftsführer Gerd Niebaum, erklärte Rotter. Die Borussia selbst weist den Vorwurf des Kapitalanlagebetrugs energisch zurück: "Die gegen die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA und gegen Michael Meier und Dr. Gerd Niebaum in diesem Zusammenhang erhobenen Vorwürfe sind haltlos."

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