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Langlauf Doping Skilangläufer Filbrich war nicht gedopt

Der deutsche Skilangläufer Jens Filbrich war trotz eines grenzwertigen Hämoglobinwertes nicht gedopt. Dies ergab die Dopingprobe vom zweiten Weltcup vor zwei Wochen im finnischen Kuusamo.

Trotz eines grenzwertigen Hämoglobinwertes war bei Skilangläufer Jens Filbrich offenbar kein Doping im Spiel. Das negative Ergebnis der Dopingprobe vom zweiten Weltcup vor zwei Wochen im finnischen Kuusamo gab Thomas Pfüller, Generalsekretär des Deutschen Skiverbandes (DSV), nach Information durch den Ski-Weltverband bekannt. Vizeweltmeister Filbrich (Frankenhain) steht nach abgelaufener Schutzsperre wegen des zu hohen Hämoglobinwertes am Samstag im kanadischen Vernon wieder im Team.

Behle fordert schnelle Lösung

"Wir wissen, dass Jens ein sauberer Athlet ist", kommentierte Bundestrainer Jochen Behle: "Jetzt geht es darum, möglichst schnell eine Lösung zu schaffen, die es ihm ermöglicht seinen Sport auszuüben."

Die Entscheidung über den bisher verweigerten Sonderstatus des Staffel-Olympiadritten Filbrich fällt bei einem Spitzentreffen am 9. Januar in Kopenhagen. Bengt Saltin, Chef der medizinischen Kommission des Ski-Weltverbandes, und der deutsche Teamarzt Ernst Jacob wollen über die Ursache der hohen Blutwerte des Thüringers sprechen.

Ein hoher Hämoglobinwert kann, muss aber kein Hinweis auf den Einsatz des Blutdopingmittels EPO sein. Der 26-jährige Filbrich begründet seine hohen Werte mit einer familiären Veranlagung.

© SID

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