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Langlauf National Pichler hat "Lust" auf Job des Bundestrainers

Wolfgang Pichler hat Interesse am Posten des Frauen-Bundestrainers im Skilanglauf angemeldet. "Lust hätte ich auf alle Fälle. Das ist eine reizvolle Aufgabe", sagte der Heimtrainer von Evi Sachenbacher-Stehle.

Wolfgang Pichler hat im Dauerstreit um die mögliche Installierung eines Frauen-Bundestrainers im Skilanglauf offen sein Interesse an dem Posten angemeldet. "Lust hätte ich auf alle Fälle. Das ist eine reizvolle Aufgabe", sagte Pichler am Rande des Biathlon-Weltcups in Lahti dem ARD-Hörfunk.

Der Heimtrainer der doppelten WM-Silbergewinnerin Evi Sachenbacher-Stehle hat einen Vier-Jahres-Vertrag bis 2010 beim schwedischen Biathlon-Nationalteam, allerdings mit einer jährlichen Ausstiegsklausel.

"Die Frauen brauchen einen eigenen Bundestrainer"

Pichler kündigte an, sich nach der Weltcup-Saison mit DSV-Sportdierktor Thomas Pfüller zusammensetzen zu wollen: "Dann werden wir sehen, was es für Lösungen gibt. Die Frauen brauchen einen eigenen Bundestrainer. Das muss aber nicht unbedingt ich sein. " Mit Chef-Bundestrainer Jochen Behle will Pichler nicht mehr zusammenarbeiten: "Ich muss mich mit 52 nicht mehr wie ein Schulbub behandeln lassen. Das heißt aber nicht, dass ich nicht mehr mit ihm rede."

Pfüller hatte bei der Nordischen Ski-WM in Sapporo angekündigt, dass nach dem Saisonende "schnell" eine Lösung über die Zukunft im deutschen Skilanglauf gefunden werde. Während Behle ein Splitting in ein Frauen- und Männer-Team nach dem erfolgreichen Vorbild Biathlon ablehnt, fordern Pichler und der Großteil des Teams um Sachenbacher einen eigenen Frauen-Bundestrainer.

© SID

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