Lebenstraum des 71-Jährigen ist in Gefahr Mayer-Vorfelder gerät unter Druck

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"Tatenloser DFB: Niemand knöpfte sich Hoyzer vor", titelte am Mittwoch die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Und "Bild" schrieb über "DFB-Boss Mayer-Vorgestern": "Er hat seinen Laden nicht mehr im Griff." Bei den Pressekonferenzen in den letzten Tagen in der DFB - Zentrale in Frankfurt/Main hatte Zwanziger das Zepter in die Hand. Er sowie die "Sonderkommission Wett- und Spielmanipulationen" bilden in erster Linie das Krisenmanagement.

Mayer-Vorfelder sieht sich ohnehin lieber als der "Global Player" des DFB: Er ist Mitglied der Exekutivkomitees der FIFA und UEFA sowie Aufsichtsratsvorsitzender des WM-Organisationskomitees und hat seine Karriereplanung ganz auf die WM 2006 ausgerichtet. Doch beim Blick auf das Weltereignis stolpert der einstige Multi-Funktionär nun über die Fußfallen, die er möglicherweise vor der eigenen Haustür hat liegen lassen.

Als Fußball-Funktionär, CDU-Politiker und baden-württembergischer Finanzminister hat Mayer-Vorfelder wie kaum ein anderer Negativ- Schlagzeilen geprägt - und in seinen Ämtern überlebt: die Toto-Lotto- Affäre, den Steuerskandal um Steffi Graf, den Kokainfall um Christoph Daum. Wenn er kurz vor der WM im eigenen Lande sein Amt beim größten Sportfachverband der Welt verlieren würde, wäre dies seine größte Niederlage.

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