Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Mitbesitzer Paul Schockemöhle „Nicht gut, wenn Totilas zurückkehrt“

Dressur-Hengst Totilas wurde bei der EM in Aachen zurückgezogen. Einen Tag später wurde ein Knochenödem am linken Bein festgestellt. Ein Karriereende des Pferdes von Matthias Rath wird immer wahrscheinlicher.
Kommentieren
Schockemöhle hatte den mittlerweile 15 Jahre alten Totilas 2010 für geschätzte zehn Millionen Euro aus den Niederlanden nach Deutschland geholt. Quelle: dpa
Reiter Rath und Totilas

Schockemöhle hatte den mittlerweile 15 Jahre alten Totilas 2010 für geschätzte zehn Millionen Euro aus den Niederlanden nach Deutschland geholt.

(Foto: dpa)

Aachen Mitbesitzer Paul Schockemöhle hat sich für ein Karriereende des erneut verletzten Dressur-Hengstes Totilas ausgesprochen. „Ich bin derzeit der Meinung, dass es nicht gut wäre, wenn er zurückkehrt. Ein neuer Anlauf wird immer schwieriger. Das Karriereende ist nicht abwegig“, sagte der 70-Jährige der „Bild“-Zeitung (Montag-Ausgabe).

Das Pferd von Reiter Matthias Rath war am Freitag bei der EM in Aachen zurückgezogen worden. Am Samstag wurde ein Knochenödem am linken Bein festgestellt. Beim Ritt in der Team-Wertung am Donnerstag waren beim Hengst Probleme sichtbar geworden. Deutschland musste sich mit Bronze begnügen.

Schockemöhle hatte den mittlerweile 15 Jahre alten Totilas 2010 für geschätzte zehn Millionen Euro aus den Niederlanden nach Deutschland geholt. Seitdem ritt Rath das teuerste Dressur-Pferd der Welt. Seine Stiefmutter Ann-Kathrin Linsenhoff ist die zweite Besitzerin. Die Zeit war durch etliche Verletzungen und Ausfälle geprägt. Der erhoffte sportliche Erfolg mit dem einst als Wunderpferd bezeichneten Rappen blieb aus.

„Grundsätzlich ist die Familie Rath/Linsenhoff für den Sport zuständig“, betonte Schockemöhle. „Ich wehre mich aber nicht, wenn sie sagen, dass sie Totilas nicht mehr in den Sport bringen.“ Es sei nicht sinnvoll, „zurückzukommen, um dann nur Fünfter zu werden. Damit ist niemanden geholfen.“

  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Mitbesitzer Paul Schockemöhle: „Nicht gut, wenn Totilas zurückkehrt“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote