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München 2018 IOC-Vize Bach erwartet "schwarze Null“

Deutschland muss sich nach Ansicht von IOC-Vizepräsident Thomas Bach keine Sorgen über ein hohes Defizit machen, falls München den Zuschlag für die Olympischen Winterspiele 2018 bekommt.
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„Es gibt mindestens eine schwarze Null“, sagte der Sportfunktionär dem Handelsblatt. In den derzeitigen Kalkulationen gebe es großes Steigerungspotenzial für höhere Einnahmen. „Wir gehen bei den Eintrittskarten von einer Zuschauer-Auslastung von 82 Prozent aus. Das ist, wie die Erfahrungen lehren, sehr konservativ. Auch beim Sponsoring sind die Einnahmen äußerst niedrig angesetzt.“

Am 6. Juli entscheidet die IOC-Vollversammlung im südafrikanischen Durban über den Gastgeber für die Winterspiele 2018. Als Favoriten gelten München und Pyeongchang (Südkorea). Dem französischen Bewerber Annecy werden nur Außenseiterchancen zugebilligt. München wäre der erste Gastgeber, der nach Olympischen Sommerspielen (1972) auch die Winter-Wettbewerbe veranstaltet. Die Ski-Wettbewerbe sollen in Garmisch-Partenkirchen ausgetragen werden, die Bob- und Rodelrennen am Königssee.

Nach Ansicht von Bach müssen die IOC-Mitglieder eine Grundsatzentscheidung treffen: „Letztlich geht es jetzt um die Frage: Soll Olympia in einer für den Wintersport neuen Region mit aufstrebenden Märkten stattfinden? Oder ist es an der Zeit, einen der wichtigsten Wintersportmärkte der Welt, also ein wesentliches Fundament Olympischer Winterspiele zu stärken.“

Dass Korruption bei der Vergabe eine Rolle spielen könnte, glaubt Bach nicht. „Seit dem Skandal um die Winterspiele von Salt Lake City ist die Vergabe sehr viel transparenter geworden. Die vergangenen zehn Jahre haben da einen richtigen Schub gebracht, wir haben strikte Regeln. Besuche der IOC-Mitglieder in den Bewerberstädten sind genauso verboten wie Geschenke an sie. Das überwacht unsere Ethikkommission.“

 

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