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Nordische Ski-WM Ski-Asse im Traumland

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Lobeshymnen auf Freund und Schuster
Das sind die Top-Verdiener im Sport
Qatar ATP Open Tennis
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Platz 15 - Rafael Nadal

Der Spanier ist nicht nur auf dem Grün erfolgreich: Die Nummer zwei im Tennis verdiente 31,51 Mio. Dollar. Im Vergleich zu seinem Konkurrenten Roger Federer ist das allerdings wenig. Er liegt im Ranking viel weiter vorne.

(Foto: dapd)
Britain Soccer FA Cup
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Platz 18 - Wayne Rooney

Nur drei Fußballer sind in den Top 20 - und er ist einer von ihnen: Manchester Uniteds Wayne Rooney. Er generierte 29,2 Mio. Dollar. Das US-Magazin Sports Illustrated kürt jedes Jahr die Top-Verdiener im Sport.

(Foto: dapd)
New York Yankees Alex Rodriguez flips his bat after a called strike during sixth inning against the Florida Marlins in Miami
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Platz  10 – Alex Rodriguez

Den letzten Platz in der Top-10 belegt Alex Rodriguez 36 Mio. Dollar Jahresgehalt. Einen Großteil davon erzielte er nicht – wie in der Top 10 üblich – mit Werbegeldern, sondern mit seinem glänzenden Gehalt von 32 Mio. Dollar.

(Foto: Reuters)
File photo of Indianapolis Colts quarterback Peyton Manning in Miami
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Platz  9 – Peyton Manning

Der bestbezahlte Quarterback der NFL: Peyton Manning von den Indianapolis Colts kommt auf 38,07 Mio. Dollar.

(Foto: Reuters)
Real Madrid's Ronaldo celebrates after scoring against Sevilla during their Spanish first division soccer match in Seville
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Platz  8 – Cristiano Ronaldo

In der vergangenen Saison schoss Real-Madrids Stürmer das wichtigste Tor seiner Karriere und holte den Ligatitel. Auch außerhalb des Stadions erzielte der Stürmer Spitzenleistungen, gehört mit 38,8 Mio. Dollar zu den Topverdienern im Fußball. Nur einer verdient mehr …

(Foto: Reuters)
Spain Messis Napkin Soccer
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Platz  7 – Lionel Messi

Er erhielt für seinen genialen Fußball den Titel Weltfußballer des Jahres – und ist auch der am besten bezahlte im Rasensport (43,8 Mio. Dollar). Obwohl der Sport weltberühmt ist, fließen die größten Gehälter und Werbebudgets in andere Sportarten …

(Foto: dapd)
Heat forward James passes to forward Haslem as Mavericks players defend during their NBA basketball game in Dallas, Texas
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Platz 6 - LeBron James

Er (m.) hat zwar keinen NBA-Titel gewonnen wie sein deutscher Basketballkollege Dirk Nowitziki (l.) mit den Dallas Mavericks, machte dennoch 44,5 Mio. Dollar im vergangenen Jahr. Der Stürmer der Miami Heat nahm alleine 30 Mio. mit Werbedeals ein. Nowitzki taucht im Ranking nicht auf.

(Foto: Reuters)

Thomas Pfüller ist unterdessen voll des Lobes für alle Beteiligten. Großen Anteil an den Erfolgen der deutschen Ski-Adler, die nach dem Team-Olympiasieg 2014 bei dieser WM schon drei Medaillen gewonnen haben, schrieb der DSV-Generalsekretär dem Bundestrainer zu. „Das ist ein Verdienst von Werner Schuster, der hoffentlich über 2019 hinaus Bundestrainer bleibt. Er hat ein Konzept entwickelt und alle Trainer darauf eingeschworen. Natürlich braucht man auch die Athleten dazu - die haben wir jetzt. Man muss rechtzeitig auf den Nachwuchs schauen. Schuster macht das hervorragend“, stellte Pfüller in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur fest.

Nach dem ersten Einzel-Gold für die deutschen Skispringer bei Weltmeisterschaften seit 14 Jahren würdigte der DSV-Generalsekretär aber auch die herausragende Bedeutung von Severin Freund, der auf der Großschanze eine überragende Flugshow geboten hatte. „Ein Athlet wie Severin Freund ist enorm wichtig für den Deutschen Skiverband. Wir leben von Sponsoren, Unterstützern, dem Fernsehen, wo die Einschaltquoten eine große Rolle spielen. Da ist es wichtig, so eine Figur wie ihn zu haben, der die Mannschaft mitreißt, in schwierigen Situationen den Sieg sichert und so dafür sorgt, dass die Sportart Woche für Woche im Fokus der Öffentlichkeit steht“, sagte Pfüller.

Auch der viermalige Skisprung-Weltmeister Martin Schmitt reagierte begeistert auf den Einzel-Triumph für die DSV-Adler. „Ich hatte gehofft, dass er den Titel gewinnt. Dass es so souverän geschieht, war großer Sport. Die Art und Weise seines Sieges war sehr beeindruckend“, sagte Schmitt am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Schmitt hatte 2001 in Lahti das zuvor letzte deutsche Gold auf der Großschanze geholt.

Bei seinem Triumphzug distanzierte Freund mit Sprüngen auf 134 und 135,5 Meter den Österreicher Gregor Schlierenzauer um sagenhafte 22,3 Punkte. Bronze ging an Rune Velta aus Norwegen, der Freund auf der Normalschanze um 0,4 Punkte Gold weggeschnappt hatte. „Das war ein wahnsinnig geiler Wettkampf, in dem alles aufgegangen ist. Es hat brutal Spaß gemacht. Das braucht sicher Zeit, bis dieser Erfolg nachwirkt“, sagte der „König der Lüfte“. Und Bundestrainer Schuster frohlockte: „Er ist geflogen wie ein Flugzeug.“

Schmitt sieht den Team-Olympiasieger und Skiflug-Weltmeister nun endgültig in der Riege der herausragenden deutschen Springer angekommen. „Er hat in seiner Karriere Außergewöhnliches geleistet“, lobte er Freund. „Es ist schön zu sehen, dass er über mehrere Jahre so eine Konstanz hat und Stück für Stück weitergekommen ist. 14 Weltcupsiege sind ja auch eine Hausnummer.“

Die Entwicklung des 26-Jährigen hält Schmitt, der in seiner im Vorjahr beendeten Karriere neben viermal WM-Gold auch Mannschafts-Olympiasieger wurde und 28 Weltcupsiege feierte, noch nicht für abgeschlossen. „Sein Weg ist noch nicht zu Ende“, prophezeite er Freund für die Zukunft weitere Erfolge.

Den nächsten Erfolg hat Freund schon vor Augen, schließlich ist die WM ja noch nicht vorbei. Im Team-Wettbewerb winkt Freund am Samstag sein drittes Gold. Der 26-Jährige könnte dann zum erfolgreichsten Skispringer einer einzelnen WM werden. „Unser Team ist stark genug, um eine Medaille zu holen“, sagte Freund. Im DSV darf erst jedenfalls weiter geträumt werden.

  • jun
  • dpa
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