Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Olympia Sicherheit Polizei in Turin mit 9 000 Kräften im Einsatz

9 000 Polizisten werden während der Olympischen Winterspiele in Turin für die Sicherheit sorgen. "Die Sicherheit der Winterspiele hat absolute Priorität," sagte Italiens Innenminister Giuseppe Pisanu.

Für die Sicherheit von Besuchern und Athleten bei den Olympischen Winterspielen in Athen (10. bis 26. Februar) hat die italienische Regierung 9 000 Polizisten abgestellt. "Unsere Polizei hat einen sorgfältigen und breit angelegten Plan für die Spiele ausgearbeitet. Sie wird dabei eng mit Polizei und Geheimdiensten anderer Länder zusammenarbeiten", sagte der italienische Innenminister Giuseppe Pisanu am Freitag im Parlament.

Der Minister schloss nicht aus, dass fundamentalistische Attentäter die Winterspiele als Schauplatz für Anschläge nutzen könnten. "Im Internet sind mehrere Attentatsdrohungen gegen Italien aufgetaucht, die wir nicht unterschätzen dürfen", meinte Pisanu: "Die Sicherheit der Winterspiele hat absolute Priorität."

Aufhebung des Schengener Abkommens eine Möglichkeit

Italien erwägt während der Dauer der Olympischen Spiele die Aufhebung des Schengener Abkommens an seinen Grenzen, um damit die Sicherheitsvorkehrungen zu verschärfen. Das Schengener Abkommen regelt innerhalb der EU eine weitgehende Reisefreiheit ohne Grenzkontrollen.

Über dem Piemont, der Region um Turin, sollen so genannte "No Fly Zones" eingerichtet werden, in denen jeglicher Flugverkehr verboten ist. Die Olympiadörfer und die umliegenden Gebiete werden strengstens bewacht. Die scharfen Anti-Terror-Kontrollen sollen auch für die norditalienischen Großstädte Mailand und Genua gelten.

© SID

Der Handelsblatt Expertencall
Startseite