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Radsport Doping Gontschar bei T-Mobile weiterhin nicht im Aufgebot

Die Zusammenarbeit zwischen dem T-Mobile-Team und dem Ukrainer Sergej Gontschar nähert sich dem Ende. Der Bonner Rennstall strich den 36-Jährigen aus dem Aufgebot für die am Sonntag beginnende Rundfahrt Dauphine Libere.

Sergej Gontschar bleibt offenbar weiterhin suspendiert und steht beim T-Mobile-Team wohl vor dem Aus. Nachdem die Suspendierung des 36-jährigen Ukrainers wegen auffälliger Blutwerte vor dem Giro d'Italia ursprünglich am Samstag hätte ablaufen sollen, strich der Bonner Rennstall den Fahrer nun auch aus seinem Aufgebot für die am Sonntag beginnende Fernfahrt Dauphine Libere (10. bis 17. Juni). Bei dem Rennen in Südfrankreich wird das Magenta-Team nur mir sieben statt acht möglichen Fahrern antreten.

"Wir haben noch kein abschließendes Ergebnis der Nachuntersuchungen bei Gontschar, deshalb wird er bis auf Weiteres kein Rennen für uns bestreiten", sagte Teamsprecher Stefan Wagner dem Sport-Informations-Dienst (sid). T-Mobile hatte den Zeitfahr-Weltmeister von 2000 Ende April und Anfang Mai zweimal im Rahmen des internen Kontrollsystems überprüft. Die dabei ermittelten Daten lagen zwar innerhalb der erlaubten Grenzwerte und wiesen deshalb nicht zwangsläufig auf ein Dopingvergehen hin, wurden aber dennoch als "auffällig" eingestuft.

Gontschar war zur Saison 2006 zum T-Mobile-Team gekommen und hatte bei der letztjährigen Tour beide Zeitfahren gewonnen. Eine Vertragsverlängerung hatte Teamchef Bob Stapleton zuletzt bereits so gut wie ausgeschlossen: "Für die Tour de France war er ohnehin nicht vorgesehen, und ich gehe auch davon aus, dass es sein letztes Jahr bei uns ist."

© SID

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