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Radsport National Voigt will Mythos der Tour nicht antasten

Der Berliner Jens Voigt hat sich gegen eine Entschärfung der Tour de France ausgesprochen: "Ihr Mythos gründet sich darauf, dass ein Drittel der Starter das Ziel nicht erreicht", so der CSC-Profi im Interview.

Weniger Kilometer, weniger Anstiege oder eine sonstige Entschärfung der Tour de France hält Deutschland-Tour-Sieger Jens Voigt für einen abwegigen Gedanken: "Die Tour wird nicht umsonst Tour der Leiden genannt. Ihr Mythos gründet sich darauf, dass ein Drittel der Starter das Ziel nicht erreicht. Würde man die Rundfahrt leichter machen, würde man ihr die Würze nehmen", sagte der Berliner, der in seiner Karriere schon zwei Tour-Etappen gewonnen hat, in einem Interview mit der Berliner Morgenpost/Die Welt.

Er glaube zudem nicht, dass anspruchsvolle Rennen die Dopingmentalität im Radsport förderten: "Das ist ein Trugschluss. Radsport ist ein schwerer Sport. Diese Erfahrung macht jeder im Laufe seiner Karriere auf schmerzvolle Art und Weise."

Zugleich forderte er mehr Geld für den Anti-Doping-Kampf: "Wir brauchen bessere Tests; Tests, die keinen Zweifel offen lassen. Schwarz oder weiß, positiv oder negativ, kein Anwalt, kein Lamentieren. Letzlich ist aber auch das wieder eine Frage des Geldes."

Der 34-Jährige aus der dänischen CSC-Mannschaft nimmt gerade an der Polen-Rundfahrt, dem viertletzten Pro-Tour-Rennen des Jahres teil.

© SID

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