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Schiedsrichter Fröhlich bereitet Bremer Kummer Werder-Coach geriet in Wallung

Nach der Niederlage der Bremer in Dortmund geriet Thomas Schaaf richtig aus der Fassung, schließlich musste er mit ansehen, wie seine Mannschaft viele hochkarätige Chancen ausließ und dabei die Teilnahme an der Champions League wohl verspielte. "Mein Puls ist noch immer viel zu hoch. Selbst ich habe mich heute aufgeregt", klagte Schaaf nach Spielende.
Fabian Ernst: Der Ball will nicht ins Tor.

Fabian Ernst: Der Ball will nicht ins Tor.

HB DORTMUND. Normalerweise ist er die Ruhe in Person, doch der fahrlässige Umgang seiner Mannschaft mit den Torchancen und der Ärger über Schiedsrichter Lutz Michael Fröhlich brachte das Blut von Werder-Trainer Thomas Schaaf in Wallung. Nicht nur die Abschluss-Schwäche seines Teams trieb den Fußball- Lehrer zur Weißglut. Da der Referee nach einem Foul von Sebastian Kehl an Nelson Valdez in der 87. Minute nicht auf Elfmeter entschieden hatte, erklärte ihn Schaaf kurzerhand zum Sündenbock. Nicht zum ersten Mal bereitet Fröhlich Werder Kummer: Nur 19 Tage zuvor hatte der erfahrene Unparteiische aus Berlin den Bremern im verlorenen Halbfinale des DFB-Pokals gegen Schalke einen korrekten Treffer kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit aberkannt.

Voller Sarkasmus ging Schaaf auf Konfrontationskurs zum Dachverband. "Es ist nicht mehr tragbar, mit welchen Entscheidungen Werder zu leben hat. Ich kann und will es nicht mehr akzeptieren. Mit der Schiedsrichter-Ansetzung für das heutige Spiel hat der DFB Riesen-Fingerspitzengefühl gezeigt." Seine Geduld sei nach mehreren Fehlentscheidungen, die seinen Verein Mill. kosten könnten, allmählich aufgebraucht: "Für mich ist da kein Gespräch mehr möglich. Wir Trainer sollen immer ruhig sein. Dann erwarte ich auch Ruhe auf dem Platz."

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